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골렘 소재의 영화화

Title
골렘 소재의 영화화
Other Titles
Filmische Gestaltung des Golem-Motivs anhand des Films Der Golem, wie er in die Welt kam von Paul Wegener
Authors
조은주
Issue Date
2007
Department/Major
대학원 독어독문학과
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Advisors
이준서
Abstract
본 논문의 목적은 골렘 소재의 영화적 형상화와 그 효과를 밝히는 데 있다. 연구의 출발점은 골렘 모티브의 기원과 배경을 탐색하는 것이다. 본 논문은 아담의 생령 주입 이전 상태가 골렘을 의미하고 이 둘의 생성과정이 매우 유사하다는 점을 감안하여 성경과 탈무드에 나타난 아담 창조신화와 골렘 창조의식(儀式)의 비교 분석을 시도했다. 골렘 모티브는 시대의 흐름에 따라 의미의 변형을 겪게 되며 예술적 소재로 활용되는데, 특히 본고는 골렘 모티브가 영화예술에 본격적으로 도입되는 독일 초기 영화를 중심으로 논의를 전개했다. 움직이는 영상효과를 통한 시각적인 전달매체인 영화의 매체적 특수성을 고려했으며, 나아가 기존 전설에서와 달리 베게너 감독의 영화적 해석이 창출해내는 골렘의 특징을 밝혀내는 데 주력했다. 골렘은 카발라의 영(靈)적인 창조의식을 통해 신성한 하나님의 이름으로 태어난 신비로운 존재이다. 골렘 창조의식은 근본적으로 신(神)과의 소통을 의미한 것이었다. 그러나 실제적이고 개별적인 골렘의 존재적 측면이 부각되면서 이른바 골렘의식은 목적지향적인 도구화의 양상을 띠게 된다. 본질적인 의미의 변형을 겪는 것이다. 이러한 변형과정에서 중세 기독교 사상은 골렘을 악(惡)에 의해 창조된 괴물의 이미지로 전락시키는 결정적인 계기로 작용한다. 생명 창조 행위가 하나님의 영역을 침범하는 것이므로 이를 금기시하는 기독교 유일신 사상은 골렘 창조행위를 악마적인 것으로 간주했다. 이는 골렘을 둘러싼 당대 담론들의 길항관계로 인해 골렘이 악마에 의해 창조된 괴물의 이미지로 점차 변형되어왔음을 말해준다. 한편 19세기 이후에 이르러 유대인 보호를 목적으로 랍비에 의해 진흙으로 창조되는 골렘의 개별 존재적 측면이 강조된다. 이 밖에 골렘 전설은 지역과 시대에 따라 상이한 양상을 띠며 전승되나, 외부세계로부터 유대인을 구원하는 이른바 메시아 모티브와 주인에 충실한 하인의 모티브는 공통 요소로 유지된다. 이는 전(全)유럽을 떠돌며 박해와 멸시를 받던 유대인의 기구한 역사적 운명에서 유래한 것으로 보인다. 골렘 소재 영화들 중에서 최고의 작품으로 평가 받고 있는 영화 <골렘, 그는 어떻게 세상에 나왔는가 Der Golem, wie er in die Welt kam>(1920)를 통해 파울 베게너 감독은 다양한 영화적 기법의 적용을 모색하고 있다. 본고는 이를 영화미학적 특징을 갖는 개별 쇼트와 카메라의 앵글, 편집 등을 통해 살펴보고 골렘의 양가성(兩價性)을 중심으로 베게너 골렘의 본질적 의미를 고찰하고 있다. 베게너의 골렘은 기존 골렘 전설과의 유사성에도 불구하고 더욱 구체적이고 독자적인 형태를 보여준다. 특히 창조주에 의한 죽음이 아닌, 제 3의 공간에서 아이에 의해 흙으로 회귀하는 영화적 설정은 파울 베게너 감독만의 독특한 골렘 특징을 나타내고 있다. 베게너 감독은 골렘 모티브의 영화적 형상화를 통해 선과 악을 넘어서는 일종의 유토피아적 관점을 지향하고 있으며, 나아가 인간의 창조행위에 대한 욕망이 자연의 원리를 훼손하고 있음을 지적하고 있다. 골렘 모티브는 단순한 형태이지만 전설의 생성기원이나 발전과정은 복잡한 양상을 띤다. 이는 골렘 모티브에 대한 수준 높은 문학적 연구의 어려움을 초래하고 있는 것으로 보인다. 그럼에도 골렘 모티브 자체에 내재한 단순성은 오히려 이 모티브가 여러 예술분야에 광범하게 수용되는 계기가 되었고 이런 맥락에서 파울 베게너 감독의 영화 <골렘, 그는 어떻게 세상에 나왔는가>는 골렘 연구에 기여하는 매우 가치 있는 연구주제이다.;Das Ziel der Arbeit ist es, die Art und Weise der filmischen Aussage des literarischen Motivs und die daraus folgenden Wirkungen zu untersuchen. Ausgehend von den in der Bibel bzw. im Talmud gewonnenen Erkenntnissen zum Ursprung und zum Hintergrund des Golem-Motivs beschäftigt sich die Arbeit mit dem methodischen Vergleich als Analyse der beiden Mystiken der Schöpfung: des Golem aus der Kabbala zum einen und des Adam aus der Bibel zum anderen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere der Vergleich zwischen der Prager Golem-Sage, auf der hauptsächlich der Film Der Golem, wie er in die Welt kam (1920) beruht, und der Polnischen Golem-Sage unternommen. Bei dieser Arbeit handelt es sich unter anderem um die Analyse des filmtechnologischen Phänomens des Golem-Films im Hinblick auf die optische Eigenschaft des Films in der Stummfilmzeit. Die Rede ist dabei, anders als bei den unterschiedlichen Golem-Sagen, das vom Regisseur selbst entwickelte Merkmal des Golem. Der Ursprung des Golems ist biblisch. Der Golem ist ein mystisches Geschöpf, das durch den Schöpfungsakt der jüdischen Mystik, Kabbala erschaffen worden ist. Die Vorstellung des Golems im Mittelalter verändert sich aber zu dem vom Bösen geschaffenen Ungeheuer. Dies liegt daran, dass auf dem Grund der christlichen Mystik die menschliche Schöpfung wie z. B. mit der Methode der Alchemie nicht nur als das Böse, sondern auch als die religiöse Herausforderung der göttlichen Macht gilt. Durch diese weltanschauliche Auseinandersetzung verstärkt sich immer mehr die böseartige Vorstellung des Golems. In der jüdischen Tradition, besonders seit dem 19. Jahrhundert, taucht die Vorstellung des menschenähnlichen Geschöpfs als ein Werkzeug zum Schutz der bedrohten jüdischen Gemeinde auf. Dabei wird betont, dass der Golem als ein künstlich gebildetes Halbwesen aus Lehm und Ton geschaffen worden ist. Es bleiben trotz der verschiedenen Varianten der Golem-Sage nach den unterschiedlichen Gebieten beide Motive im Mittelpunkt: das Golem-Motiv als Helfer einerseits und als Retter der jüdischen Gemeinde andererseits. Das Ende des 19. Jahrhunderts ist in Deutschland bezeichnend für die Konstellation der Unordnung im Bezug auf die politische bzw. ökonomische Transformation. Die Kunst erlebt aber paradoxerweise eine Blütezeit in der chaotisch erscheinenden Gesellschaft. Paul Wegener, der Filmregisseur des Golem-Films, gilt als einer der großen Filmkünstler, der die Möglichkeit des Films als Kunstwerk in diesem Zeitalter mit voller Faszination hoch einschätzt und ihn als eigene Kunst sehr früh wahrnimmt. Im Film Der Golem, wie er in die Welt kam als dem ersten Film des Genres Horror-Phantasie in der filmischen Geschichte strebt der Filmregisseur danach, die filmischen Aussagen des Golemthemas mittels der Technologie der Filmbildgestaltung zu bewirken. Das gelingt bei ihm sowohl im Hinblick auf die Popularität als auch die künstlerische Qualität. Also gilt es einzuschätzen, warum der filmische Gestaltungsprozess besonders durch das Anstreben zur Erschaffung seiner eigenen Vorstellung des Golem auf dem Grund der Prager Sage ein beispielsloser Erfolg ist. Vor allem ist die Vorstellung des Regisseurs vom Golem, die in die Tradition des Roboters, also des Androide gehört, von großer Bedeutung. Somit sollte durchsichtig gemacht werden, wie eindrucksvoll sich durch seine ästhetischen Überlegungen zur Filmgestaltung das Golem-Motiv ändert und darstellt. Dies ist der Ausgangspunkt dieser wissenschaftlichen Arbeit. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass sich das Golem-Motiv im Film von Paul Wegener trotz der Ähnlichkeit mit der unterschiedlichen Golem-Sagen noch konkreter und damit eigenständig darstellt. Es bestätigt sich in der Tatsache, wie der Golem zu Grunde geht: nicht vom Schöpfer selbst, sondern von einem Kind am sog. Dritten Ort. Schließlich kritisiert der Filmregisseur Paul Wegener mittels des Golem-Motivs in seinem Film die Zerstörung des Prinzips der Natur durch die Begierde des Menschen nach der Macht der Schöpfung und zeigt somit die Perspektiven auf die Utopie jenseits von Gut und Böse. Das Golem-Motiv stellt sich vielmehr schlicht und einfach dar, auch wenn die Erschaffungs- bzw. Entwicklungsgeschichte des Wesens noch komplizierter zu erklären ist. In diesem Zusammenhang entsteht daher die Gelegenheit, das Golem-Motiv mit der Einfachheit in den verschiedenen Ebenen der Kunst relativ leichter rezeptieren zu können. Daraus ergibt sich die Möglichkeit bzw. Notwendigkeit der Analyse des Films Der Golem, wie er in die Welt kam als einen Film, bei dem das Motiv erfolgreich aufgenommen worden ist.
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