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G. E. Lessing의 희극 "민나 폰 바른헬름 Minna von Barnhelm"에 나타난 계몽주의적 인간관 연구

Title
G. E. Lessing의 희극 "민나 폰 바른헬름 Minna von Barnhelm"에 나타난 계몽주의적 인간관 연구
Other Titles
Das Menschenbild der Autklarung in "Minna von Barnhelm" von G.E.Lessing
Authors
石振二
Issue Date
1994
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
G. E. Lessing민나 폰 바른헬름계몽주의인간관
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Advisors
양혜숙
Abstract
고트프리트 에이프라임 레싱(Gottfried Epraim Lessing 1729 - 1781)의 『민나 폰 바른헬름(Minna von Barnhelm 1767년)』은 7년 전쟁(1756-1762)이 라는 역사적 사건과 주인공 민나(Minna)와 텔하임(Tellheim)의 사랑과 결혼에 대한 갈등을 중심으로 하고있다. 이 작품은 작품 내재적, 희곡 이론적 등 여러 시점에서의 분석이 시도된 바 있으며, 여전히 다양한 작품 해석의 가능성을 남겨 두고 있다. 본고는 민나 폰 바른헬름에 내제되어있는 민나와 텔하임의 관계가 보여주는 갈등의 과정을 고찰하려한다. 그럼으로써 남녀 주인공의 갈등 속에 숨어 있는 레싱의 진정한 의미의 자유, 평등, 박애 사상이 작품 내부에서 얼마나 미학적으로 승화되고 있는가를 알 수 있을 것이다. 본고에서 분석하고자 하는 민나와 텔하임의 사랑과 결혼에 대한 가치관은 18세기라는 시대적 배경의 소산물이다. 그러므로 우선적으로 18세기 계몽주의 시대 상황에 대한 일반적 인식을 살펴보는 것이 필요하다. 그러한 인식은 바로 가부장적 가족 구조 체제와 관련된 도덕에 대한 인식을 들 수 있는데 18세기 가부장적 가족 체제는 계몽주의 시대의 시민 사회를 구성하는 기본 체제였을 뿐 아니라 현재에도 잔존해 있다. 가부장적 사회 체제내에서는 감성이 결여되어 있었고 여성은 허상적 도덕에 종속당하는 현실에 처해 있었다. 레싱은 이러한 모순을 민나와 텔하임에게 투영함으로써 계몽주의 시대의 시민 사회 도덕관의 기본적 문제점을 지적하고 있다. 레싱의 희곡 작품들은 기존의 연구 경향에서도 알 수 있듯이 현대에 와서도 꾸준히 다양한 시각으로 조명되고 있다. 이는 레싱의 희곡 작품들이 시대를 초월한 현실성을 잃지 않고 있다는 것을 의미한다. 본고는 민나 폰 바른헬름에서 텔하임과 민나라는 남녀 주인공의 사랑의 문제를 중심으로 전쟁 후 독일의 사회적 문제, 수직적 주종 관계를 탈피한 평등사상, 민나의 박애적 열정등을 살펴 봄으로써 레싱의 계몽주의 이상이 작품속에서 얼마나 진지하게 미학적으로 용해 되어 있는 가를 고찰하는 것에 의의를 둔다. 본고의 목표는 위와 같은 민나 폰 바른헬름에 나타난 계몽 사상과 그 이상을 통해 궁극적으로 레싱이 추구하고자 했던 인간 교육의 목표를 찾아 보는 것에 있다.;Das Stu¨ck wurde 1763 unmitellbar nach dem Siebenjahrigen Krieg von Lessing in Breslau Konzipiert, 1765 mit seinem Freund Ramler in Berlin durchgegangen, 1767 vollendet und am 30.9.1767 in Hamburg uraufgefu¨hrt. Der Gesichtspunkt, unter dem ich dieses Werk in der vorliegenden Arbeit analysiert habe, ist das Menschenbild der Aufklarung, wie es von Minna bzw. Lessing vertreten wird. In diesem Stu¨ck stehen die zwei Hauptfiguren, Minna und Tellheim, im konflikt zwischen Liebe und Ehe. Der Konflikt wird von dem patriarchalischen System, das noch bis zur gegenwartigen Zeit existiert, verursacht. In 1. 1. wird das patriarchalische System im 18 jahrhundert untersucht. Dadurch ko¨nnen wir die allgemeine Situation der damaligen bu¨rgerlichen Lebens verstehen. Im rationalistischen Ordungsdenken der Aufkla˙rung gab es keinem Platz fur Gefu¨hle, die Tugenden des bu¨rgerlichen Lebens dienten daher weitgehend der Sublimierung von Emotionen. So entstand das Problem der Doppelmoral, unter dem vor allem die Frauen zu leiden hatten. Die Rolle der Frauen ist nur die Rolle als Frau und Mutter zu Haus und die Frauen leben ohne Einbindung in die Au enwelt. In der Gegenwart sind die Frauen als Berufstatige auch in der Au enwelt, aber leiden unter vielen Problemen, z.B. 'Superwoman Complex'. In 1. 2. habe ich den Charakter von Minna analysiert. Ihr Charakter ist modern und emanzipiert, was im 18. Jahrhundert sehr selten ist. Als Gesinnungsethikerin glaubt sie an die Absolutheit der Liebe. Sie ist ihrem Gefu¨hl sehr treu. Mit dieser Liebesanschauung hat sie die Passivitat von Frauen unter dem patriarchalischen System uberwinden. In diesem Stu¨ck zeigt Lessing Minna als ein Beispiel fu¨r einen aufgeklarten Menschen. In 1. 3. werden Tellheims patriarchalische Vorurteile und dessen Widerspru˙che erlautert. Tellheim ist ein Verantwortungsethiker, und sein Charakter repra˙sentiert die Fehler und die Begrenzheit der Aufkla˙rung, die das menschliche Gefu¨hl ignoriert. Sein Handeln wird von den gesellschftlichen Institutionen bestimmt. In 2. 1 wird dann die Rolle von Minna als Erzieherin analysiert. Sie erzieht Tellheim ununterbrochen durch Gesprache, durch Weisheit und Humor. Die Liebe von Minna zu Tellheim bedeutet die Bemu¨hung von Lessing selbst um die aufgeklarte Gesellschaft. In 2. 2 wird der Prozeβ von Tellheims Selbstu¨berwindung untersucht. Minnas Enterbung verursacht, daβ der mittelose Tellheim vom Eheverweigerer zum Heiratsbefu¨rwo¨rter wird. Aber seine ethischen Vorstellungen a¨ndert sich nicht, und er kann seine Gefu¨hle nicht zugeben. Erst durch die plo¨tzliche Ankunft des Oheims werden Minna und Tellheim ihre Liebe fu¨reinander versichert. In 3. wird die Bedeutsamkeit der Verbindung von Minna und Tellheim beleuchtet. Ihre Verbindung bedeutet den neuen Aufbruch einer antipatriarchalischen Gesellschaft, in der das Gefu¨hl und die Vernunft harmonisiert sind. Der Sieg der Liebe von Minna und Tellheim la˙βt die Leser und die Zuschauer den Existenz der Vernunft und Gefu˙hls erkennen und die gesellschafliche Relita¨t ernstnehmen. Lessing gibt den Lesern und den Zuschauern die Mo¨glichkeit, ihren eigenen Weg zwischen ironie und Ernsthaftigkeit zu finden. Das beweist, daβ Lessing durch dieses Stu¨ck eine optimistische Zukunftssicht vorstellt. Lessing fa t die Liebe als die Basis fu¨r die Famalie, auf die als die kleinste Einheit der Gesellschft auch von besonderer Bedeutung fu¨r die aufgekla¨rte Gesellschaft ist. Das Wort 'Aufkla˙rung' ist nicht nur auf das 18. Jahrhundert beschra¨nkt. Aufkla¨rung trifft fu¨r alle Gesellschaft, in denen Gefu¨hl und Vernunft nicht harmonisch verbunden sind. Deswegen ist dieses Stu¨ck auch fu¨r uns im 20. Jahrhundert bedeutsam und interessant.
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