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Patrick Sueskind의 '향수 Das Parfum'에 나타난 예술의 문제

Title
Patrick Sueskind의 '향수 Das Parfum'에 나타난 예술의 문제
Authors
이형은
Issue Date
2002
Department/Major
대학원 독어독문학과
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
본 논문은 파트리크 쥐스킨트 Patrick Su¨skind(1949~ )의 소설 『향수 Das Parfum』에 나타난 예술의 문제를 도출해 보는데 그 목적이 있다. 『향수』는 1985년에 발표된 쥐스킨트의 첫 장편 소설로서, 세계적인 베스트셀러이자 스테디셀러이며 우리나라에도 1991년 소개된 이후 현재까지 지속적인 인기를 얻고 있는 작품이다. 또한 독일 문학 사상 거의 최초로 향기라는 후각적인 소재를 중심 테마로 다루었다는 점에서 『향수』는 독일 문학사에서 중요한 의의를 지닌다고 말할 수 있다. 본 논문은, 『향수』의 대중적 측면만을 강조하여 학문적으로 연구될 만한 문학적인 깊이는 부족할 것이라고 바라보는 시각으로부터 벗어나 이러한 대중적 인기 속에 내재되어 있는 학문적인 측면을 고찰하려는 시도이다. 우선 본 논문의 주제인 『향수』에 나타난 예술의 문제를 조명하기에 앞서, 작품에 대한 이해를 높이기 위해 그 구성과 형식의 특징적인 요소들을 살펴본다. 아울러 작품의 주인공 그르누이 Jean-Baptiste Grenouille의 천재적이고 동시에 광적인 특징들을 작품에 나타난 세부적인 내용을 통하여 분석하며, 작품 전개상 주요 모티브가 되는 냄새와 인간의 정체성과의 관계에 대하여 추적한다. 다음으로는 주제적 측면에 초점을 맞추어 예술의 문제, 즉 예술과 자아 정체성의 문제를 고찰해 보기로 한다. 우선 향수 제조인 그르누이에게 예술가의 위상을 부여할 수 있는지에 대하여 규명하고, 그에게 향수 제조의 의미와 예술가의 정체성 문제는 어떠한 관계에 있는지 살펴본다. 그리고 향수 제조로 대표되는 예술과 예술을 추구하는 과정에서 발생하는 죽음의 관계에 대하여 추적하며, 예술과 죽음을 결부시키는 과정에서 대두되는 도덕의 문제에 대하여 고찰한다. 마지막으로 『향수』를 포스트모더니즘적인 관점과 결부시켜 조명한다. 포스트모더니즘 문학에서 나타나는 서술 기법이 『향수』에는 어떠한 방법으로 보여지고 있는지 살펴보며, 작품에 나타난 포스트모더니즘적인 주요 특징인 이중부호화 Doppelkodierung, 패스티쉬 Pastishe 그리고 패러디 Parodie 등의 기법을 고찰함으로써 『향수』에 나타난 새로운 서술 전략을 규명한다. 결론적으로 이러한 연구를 통해서 『향수』가 보여주는 진정한 예술과 예술가의 측면을 고찰함과 동시에 쥐스킨트의 문학 세계와 소설 『향수』에 대한 새로운 접근을 가능하게 할 수 있을 것이다. ; Die vorliegende Arbeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, herauszuarbeiten, ob bzw. inwiefern Das Parfum von Patrick Su¨skind als Ku¨nstlerroman zu betrachten ist. Das Parfum wurde 1985 als Su¨skinds erster Roman vero¨ffentlicht. Das Werk wurde sofort ein internationaler Bestseller und blieb ein Steadyseller. In Korea erschien die u¨bersetzung des Romans zuerst 1991, und bis heute ist der Roman sehr beliebt geblieben. Im Rahmen der deutschen Literaturgeschichte kommt diesem Werk auch deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil darin - wohl zum ersten Mal fu¨r die deutschsprachige Literatur - der Geruchssinn als Wahrnehmungsorgan im Mittelpunkt steht. Ausgangspunkt fu¨r die Fragestellungen dieser Arbeit war die Kritik an der ha¨ufig vertretenen Meinung, dass die Popularita¨t von Das Parfum ein Symptom fu¨r einen Mangel an literarischer Tiefe sei und dass sich daher die wissenschaftliche Bescha¨ftigung mit diesem Buch nicht lohne. Diesen Vorurteilen gegenu¨ber sollen hier die kunsttheoretischen Aspekte aufgedeckt werden, die u¨bersehen werden, wenn man nur von der Popularita¨t des Werks ausgeht. Im Mittelpunkt von Das Parfum stehen Geru¨che, die als Metaphern fu¨r Lebensa¨ußerungen schlechthin angesehen werden ko¨nnen. Der Held des Romans, Jean-Baptiste Grenouille, hat es zu seinem Lebensziel gemacht, das beste Parfum der Welt, d.h. das Parfum mit dem besten Duft herzustellen. Seine Bescha¨ftigung mit den Stoffen der Natur und mit ihrer geheimen Chemie, um ihnen neue, die Sinne beto¨rende Duftkombinationen abzuringen. Versteht er als ku¨nstlerische Ta¨tigkeit, und seine Suche nach dem vollendeten Parfum ist nichts anderes als die Suche anderer Ku¨nstler nach dem vollendeten Kunstwerk. Deshalb kann man Das Parfum ohne Bedenken zur Gattung des Ku¨nstlerromans za¨hlen. Was in dem Werk dargestellt wird, ist die Geschichte eines Genies, das nicht in die Geschichte eingegangen ist, und seiner Kunst, als deren Metapher das Parfum fungiert. Formal betrachtet ist der Ku¨nstlerroman Das Parfum als postmoderner Roman anzusehen, so haben ja auch schon viele Kritiker dieses Werk als typischen Roman der Postmoderne bewertet. Auch in Korea wurden schon mehrere Abhandlungen verfasst, die Das Parfum unter dem Aspekt des Postmodernismus betrachten. Aber in dieser Arbeit hier sollen die postmodernistischen Elemente des Buchs nicht behandelt werden, sondern, wie schon gesagt, beabsichtigen wir, Grenouille in seiner Rolle als Ku¨nstler zu betrachten und nach der Funktion der Kunst in diesem Werk zu fragen. Einleitend werden einige besondere Merkmale der Struktur und der Form des Werks untersucht, um das Werk als Ganzes versta¨ndlicher zu machen. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich dann mit dem Roman unter dem Aspekt der Kunst. Als eigentliches Thema des Parfums wird die Frage nach der Rolle der Kunst und der Identita¨t des Ku¨nstlers beleuchtet, dabei geht es eben darum, ob zum einen der Parfumeur Grenouille als Ku¨nstler zu charakterisieren ist und welche Verha¨ltnisse zum anderen zwischen der Bedeutung der Parfumherstellung und seiner Identita¨t als Ku¨nstler bestehen. Daru¨ber hinaus werden auch die Merkmale der Genialita¨t und des Wahnsinns, die im Handlungsverlauf des Romans erkennbar sind, untersucht, und es wird dem Verha¨ltnis zwischen dem Geruch, dem Leitmotiv des Werkes, und der menschlichen Identita¨t nachgegangen. Schließlich wird auch untersucht, wie der Tod moralisch zu rechtfertigen sei, den Grenouille bei der Suche nach der Verwirklichung seiner ku¨nstlerischen Idee, der Herstellung des optimalen Parfu¨ms, in Kauf nimmt. Abschließend wird dann auch danach gefragt, welche Erza¨hlstrategie Das Parfum kennzeichnet, es wird nachgewiesen, dass immer wieder Doppelkodierung, Pastische und Parodie auftreten, also Strukturen, die fu¨r die Postmoderne typisch sind. Als Ergebnis der verschiedenen Analysevorga¨nge kann festgehalten werden, dass der Autor Su¨skind in seinem Erstlingswerk, das neue a¨sthetische Verfahren des Erza¨hlens erprobt. den Parfumeur Gremouille als Ku¨nstler zeichnet und das Parfum als das Kunstwerk darstellt, nach dem der Ku¨nstler strebt. Die Parfumherstellung ist fu¨r Grenouille Suche nach seiner Identita¨t als Ku¨nstler, denn fu¨r den vo¨llig auf den Geruchssinn fixierten Grenouille ist Geruchslosigkeit gleich bedeutend mit Abwesenheit der Identita¨t. Das Ku¨nstlertum erscheint allerdings moralisch im Zwielicht, denn Grenouille stellt ja die Ziele seiner Kunst u¨ber ein menschliches Leben. Aber Su¨skind gestaltet die Verbindung von Tod und Kunst so, dass sie zu erkennen gibt, dass der Ku¨nstler zwar von moralischen Zweifeln gequa¨lt wird, dass aber die Kunst selbst nach moralischen Maßsta¨ben nicht zu beurteilen ist. Zum Abschluss der Arbeit wird dargelegt, dass Su¨skind als Autor im Roman Das Parfum seine eigenen Reflexionen u¨ber Kunst und Ku¨nstler in eine a¨sthetisch innovative Erza¨hlung umsetzt und damit einen neuen Typ von Kunst schafft sowie ein neues Ku¨nstlerbild entwirft.
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