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잉에보르크 바하만의 '말리나 Malina' 연구 : 서술적 자아인 '나'의 기억하기를 중심으로

Title
잉에보르크 바하만의 '말리나 Malina' 연구 : 서술적 자아인 '나'의 기억하기를 중심으로
Authors
이태정
Issue Date
2001
Department/Major
대학원 독어독문학과
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
본 논문의 목적은 잉에보르크 바하만Ingeborg Bachmann(1926-1973)의 소설 『말리나』를 기억의 주제로 풀어보려고 하는데 있다. 『말리나』에 관해 우리나라에서 발표된 논문들은 주로 이중자아의 분열에서 가부장제와 연결된 여성적 자아의 죽음으로 해석하였거나, 여성적 자아가 문학적 주체로서의 이성적 자아인 말리나와 합일되는 과정으로 관찰하는 시각이 대부분이었다. 본 논문은 주인공 나 의 기억하기에 촛점을 맞추어 서술적 자아인 나 가 기억하기를 통해 자신의 파괴적이고 어두운 역사 를 찾아가면서 철저한 현실인식의 단계에 도달하는 과정을 추적해 보고자 하였다. 여기서 나 의 기억하기는 그녀에게 중요한 의미를 가지는데 그것은 기억하는 한에서만 그녀의 어두운 역사를 담고 있는 부정적 현실에 대한 저항과 극복으로 이어질수 있기 때문이다. 우선 II장에서는 문학사에서 나타난 기억 의 의미에 관해 베르그송의 『물질과 기억』, 프루스트의 『잃어버린 시간을 찾아서』를 토대로 『말리나』에 나타난 기억의 의미 를 살펴 보았다. 그리고 III장에서는 나 의 기억하려는 시도를 중심으로 기억에 접근하기 까지를, IV장에서는 나 의 침묵한 기억 의 의미와 그 기억하기를 통해 부정적인 현재와 현존하는 사회에 대해 저항하고 그것을 극복하는 과정을 살펴보았다. V장에서는 나 의 기억하기를 통해 이루어진 인식에 의하여 부정적인 현실에 대해 저항·극복하려는 과정의 끝에 나 가 사라지는 벽의 의미를 조명하였다. 나 의 벽속으로의 사라짐을 단순한 죽음과 종말로 보지 않고, 벽에 불가능의 한계를 넘어서서 나 가 존재할 수 있는 새로운 공간으로서의 의미를 부여하고 또한 나의 기억하기에 절망속의 희망 의 자리를 부여함으로써 바하만 문학의 핵심주제가 되어온 유토피즘과 연결하여 결론을 유도하였다. ; Die vorliegende Arbeit hat die Absicht den Roman von Ingeborg Bachmann anhand des Erinnerungsthemas zu analysieren. Schon in der Einfu¨hrung, die den drei Hauptkapiteln des Malina - Romans vorangeht, finden sich prononcierte Hinweise auf die Bedeutung der Erinnerung fu¨r den Erza¨hlverlauf. Die weibliche Ichfigur konstatiert wiederholt die offenkundige Verbindung ihres Erza¨hlvorhabens mit ihrem Erinnerungsvermo¨gen : □Ich muß erza¨hlen. Ich werde erza¨hlen. Es gibt nichts mehr, was mich in meiner Erinnerung sto¨rt" Das erste Kapitel □Glu¨cklich mit Ivan" zeigt aber nur die Liebe der Ichfigur zu Ivan. Weil Erinnerung immer Verlust, Zeit immer mit vergangener Zeit, die Reflexion u¨ber die Vergangenheit immer mit der Erfahrung des Schmerzhaften verknu¨pft ist, weigert die Ichfigur sich zu erinnern, obwohl sie sich zu erinnern versucht. Aber die Liebe konnte sich nicht erfu¨llen, denn Liebe bedeutete na¨mlich etwas vo¨llig Verschiedenes fu¨r beide, rationales □Spiel" fu¨r Ivan, Absolutheit, Erlo¨sung und Erfu¨llung fu¨r die Ichfigur. Als die Ichfigur sich bei den Altenwyls aufha¨lt, will sie die vergessenen qua¨lenden Bilder aus der Erinnerung wieder heraufholen, so kommen der Ichfigur jene Erinnerungen, von denen schon in der Einfu¨hrung o¨fter die Rede war. Das zweite kapitel□ Der dritte Nann" besteht ausschließlich aus den Tra¨umen der Ichfigur, durch die□ Tra¨ume von heute nacht " entlarvt sich die Erinnerung. In den Tra¨umen tritt ihr Vater als eine beherrschende, vernichtende Figur auf, die versucht, die Ichfigur auf verschiedene Arten zu to¨ten. So sind die Tra¨ume die Erinnerung an die verlorenen Geschichte des Weiblichen, an die von der pervertierten Vernunft deformierte Welt. Es ist die Erinnerung an die Frau als □ ewige Tochter", als Unmu¨ndige ; an verinnerlichte Vaterbilder und an eine Religion von Gott als Vater, die die Frau, die Ichfigur, im Patriarchat zur Hu¨terin des eigenen Gefa¨ngnisses gemacht hat. Mit Hilfe Malinas, ihres ma¨nnlichen alter ego analysiert die Ichfigur ihre Tra¨ume und entdeckt, daß ihr Vater die Inkarnation ihres Mo¨rders ist. Aber am Ende des Traumkapitels bewegen sich die Verdachtsmomente dahin, daß Malina als Komplize der Mo¨rder - Figur des Vaters erscheint. Obwohl er die Ichfigur als die an der Lieblosigkeit der kranken Welt Verzweifelte aufhebt, ist er aber auch das kalte Vernunftprinzip in ihr, der kalte Geist, der die Scho¨nheit verneint und die Liebe in ihr to¨ten will ; daher kann er sie nicht wirklich retten, er kann ihr nicht helfen zu ihrem ganzheitlichen Selbst zu finden. Im letzten Kapitel schließlich wird sie durch Malina ermordet und verschwindet zugleich in die Wand. Aber dieses Verschwinden bedeutet fu¨r sie keine ganzheitliche Vernichtung, denn die Wand o¨ffnet sich als Ort einer anderen neuen Mo¨glichkeit gegen die von der pervertierten Vernunft deformierte Welt oder das Gefa¨ngnis im Patriarchat. Abschließend kann festgehalten werden, daß das Erinnern der Ichfigur a¨ußerst wichtig ist. Sie kann widerstehen und u¨berwinden, solange sie sich erinnert. Die Erinnerung la¨ßt sie verzweifeln, trotzdem kann sie hoffen, denn es kommen ihr auch Erinnerungen an □ die verlorene Zeit " oder an ein Ko¨nigerich des Weiblichen, das vor jeder Besitzu¨bernahme lag, an ein Ko¨nigreich des Menschlichen. Und Erinnerung meint in diesem Sinne ja nichts anderes als Utopie, auf die Ingeborg Bachmann durch ihre Werke immer zielt.
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