View : 85 Download: 0

하이너 뮐러의 현대문명 비판

Title
하이너 뮐러의 현대문명 비판
Authors
강지연
Issue Date
2000
Department/Major
대학원 독어독문학과
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
본 논문은 하이너 뮐러 Heiner Mu¨ller (1929-1995)의 작품 「임무. 어느 혁명에 대한 회상 Der Auftrag. Erinnerung an eine Revolution 1979」을 중심으로 뮐러가 서구문명에 대해 취하고 있는 비판적 자세와 그에 대한 대안으로 제시하고 있는 제 3세계의 모습이 작품 속에서 어떻게 형상화되고 있는지를 고찰하고자 한다. 뮐러는 사회주의가 파시즘을 극복할 수 있다고 믿고 동독의 사회주의 건설에 참여했으나, 현실적으로는 동독에서 사회주의의 이상이 실현될 수 없음을 인식하게 된다. 뮐러가 경험한 이같은 모순점은 그의 작품에 반영되어 있다. 그럼에도 불구하고 뮐러는 끝까지 사회주의를 추구하며 서구문명에 대한 비판을 계속했다 뮐러는 형식과 내용면에서 전통적인 극작법과는 다른 파격성을 보여준다. 이같은 그의 시도들의 산물들 중 하나가 「임무」 이다. 「임무」는 자마이카에 노예봉기를 일으키기 위해 파견된 세 밀사의 이야기이다. 프랑스 정세의 변화로 그들의 임무달성이 불가능해지자 데뷔쏭은 배신자가 되어 향락을 누리게 된다. 반면 사스뽀르따와 갈루데는 혁명을 계속해 나가지만 죽음을 맞이하게 된다. 형식적 측면에서 뮐러는 몽타주나 콜라주 공격적 언어를 통해 권위에 대한 도전을 보여주며, 내용면에서는 사스뽀르따와 데뷔쏭의 대립을 통해 유럽과 제 3세계의 대립을 보여준다. 이러한 대립은 인종간의 대립 뿐 아니라 데뷔쏭으로 대변되는 서구문명에 대한 비판을 보여주며 사스뽀르따의 역동적인 에너지는 희망이 제 3세계에 있다는 것을 의미한다. 서구는 사유제와 가부장제의 토대 위에서 문화를 형성했다. 그리고 제국주의로 충족한 삶을 누리게 되었으나 소비적 존재로 전락했다. 반면 제 3세계는 적극적으로 인류의 역사에 개입하고자 한다. 또한 뮐러는 과학기술에 대해 우려를 표하며 인간이 오히려 기계에 종속되고 있음을 지적한다. 뮐러는 자연적인 것, 제 3세계의 가치를 옹호하고 있으며, 이것은 생태주의와 연계할 수 있게 해준다. 생태주의의 측면에서 뮐러를 연구해 보는 것은 그의 작품에서 새로운 의미를 도출해 낼 단초를 제공한다. 이러한 연구를 통해 뮐러가 「임무」를 통해 지적하고 있는 서구문명의 문제점들은 역사를 퇴보시키며, 이 문제점들은 여전히 오늘날에도 해결되어 있지 않음을 알 수 있다.;Das Ziel der vorliegenden Abhandlung ist es, die Kritik an der westlichen Zivilisation in "Der Auftrag. Erinnerungen an eine Revolution" von Heiner Mu¨ller (1929-1995) zu erla¨utern. Einleitend wird dargelegt. daβ Heiner Miiller die feste U¨berzeugung hatte, daβ der Sozialismus den Faschismus iiberwinden wird. Aber in der DDR erfuhr er den inneren Widerspruch im sozialistischen System, und daher kritisierte er diesen Widerspruch. Im zweiten Kapitel wird die Dramaturgie von Heiner Mu¨ller erla¨utert. Mu¨ller folgt der Produktionsa¨sthetik und Wirkungsa¨sthetik von Bertolt Brecht, und er entwickelte daraus seine eigene Dramaturgie. "Eingedanken" (Erinnerung), Schrecken, Montage, Collage und Fragmentierung sind charakteristische Merkmale seiner Dramaturgie. Im dritten Kapitel wird "Der Auftrag" inhaltlich und formal analysiert. Fu¨r den Aufstand und die Befreiung der Neger werden drei Emissa¨re, Sasportas, Debuisson und Galludec nach Jamaika entsandt. Die drei Revolutiona¨re vertreten verschiedene Positionen, die farbigen Vo¨lker, den weiβen Intellektuellen aus der westlichen Welt und den weiβen Bauern. Sie bekommen die Nachricht, daβ General Bonaparte in Paris das Direktorium aufgelo¨st habe. Debussion als Besitzer ist ein Verra¨ter geworden, und Sasportas und Galludec haben die Erfu¨llung der Revolution ausgewa¨hlt und sind fu¨r ihre U¨berzeugung in den Tod gegangen. In "Der Auftrag" werden Intertextualita¨t und Montage gebraucht, und die Sprache ist sehr aggressiv und sexuell. Diese Zersto¨rung der traditionellen Dramaturgie ist ein Angriff auf die traditionelle Autorita¨t und spiegelt im Bereich der Form Mu¨llers Absicht, die Geschichte des Mannes als Patriarchen und die Geschichte Westeuropas zu u¨berwinden. Der Konflikt zwischen Sasportas und Debuisson ist ein wichtiger Bestandteil in "Der Auftrag". Debuisson, der Verra¨ter, hat die Gemu¨tlichkeit und den Genuß ausgewa¨hlt, so kann er nicht Subjekt der Revolution sem. Im Gegensatz dazu ist Sasportas die Quelle der positiven Energie, und er hat sein Opfer angenommen. Dadurch wird Sasportas ein wahrhaftes Subjekt der Revolution. Es gibt eine Differenz zwischen Debuisson und Sasportas in der Haltung zum Tod. Fu¨r den Bourgeois Debuisson ist es aufgrund des Austauschwertes ausgeschlossen, im Tod einen Gemeinschaftswert zu sehen. Aber Sasportas hat die Angst vor dem Tod U¨berwunden. Es bedeutet, daß die westliche Welt den Willen zur Revoution bereits verloren hat, aber daßer in der Dritten Welt noch gu¨ltig ist. Im vierten Kapitel wird die Kritik an der westlichen Zivilisation in "Der Auftrag" beschrieben. Sasportas vertirtt die fabrigen Vo¨lker in der Dritten Welt und Debuisson svmbolisiert den Intelletuellen des Westens. Der Westen hat seine Kultur auf der Basis des Privatbesitzes und des Patriarchats gebildet. Durch den Imperialismus hat er Wohlstand genossen und die Großstadtzivilisation aufgebaut. Aber die Westeuropaeer sind zum konsumtiven Sein, wie Zombie, abgesunken. Mu¨ller meint, daß die A¨nderungen oder Reformen, die in den westlichen La¨ndern no¨tig sind, sehr von der Entwicklung in der Dritten Welt abha¨ngen. Die dritte Welt hat den Willen, aktiv in die Geschichte einzugreifen. Mu¨ller sorgt sich um den negative Einfluβ der Wissenschaft und Industrie. Der Mensch kann, so glaubt er, nicht mehr die Maschinen kontrollieren, sondern die Maschine beherrscht schon den Menschen. Im fu¨nften Kapitel wird ein Zusammenhang zwischen Mu¨llers Werken und der O¨kologie betrachtet. Es kann kritisiert werden, daβ Mu¨ller die Dritte Welt zu sehr scha¨tzt. Aber das Problem, auf das Mu¨ller in "Der Auftrag" hinweist, ist noch nicht gelo¨st worden. Muller scha¨tzt das Natu¨rliche hoch und miβt daher der Dntten Welt so groβen Wert bei. Diese Haltung von Mu¨ller kann sich auf die O¨kologie beziehen. Es ist nicht richtig, Mu¨ller nur als `Geschichtspessimisten' zu bewerten. Er enthu¨llte Widerspru¨che der Wirklichkeit, und das Publikum ist nun u¨ber these Wirklichkeit schockiert. Aus diesem Schock heraus soll das Publikum zur kritischen Haltung und zur Lo¨sung des Problems bewogen werden. Seinen Abschichten entsprechnd versuchte Mu¨ller die Zersto¨rung der traditionellen Dramaturgie und die Schaffung einer neuen Dramaturgie. Er ist ein Dramatiker, der mit der Zersto¨rung des U¨berkommenen und der Kreation von Neuem die Entwicklung des Dramas vorangetrieben hat.
Fulltext
Show the fulltext
Appears in Collections:
일반대학원 > 독어독문학과 > Theses_Master
Files in This Item:
There are no files associated with this item.
Export
RIS (EndNote)
XLS (Excel)
XML


qrcode

Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.

BROWSE