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미학적 차원의 해방적 계기

Title
미학적 차원의 해방적 계기
Other Titles
(Das) befreiende Moment der aesthetishen Dimension : Die Theorie der Kunst in der Sozialphilosophie Herbert Marcuses
Authors
김애령
Issue Date
1990
Department/Major
대학원 철학과
Keywords
미학해방마르쿠제사회철학예술이론
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
예술은 미적 구조를 통하여 예술이 된다. 그리고 예술은 그러한 구조를 가지고 사회 속에 존재하며 사회에 영향을 미친다. 예술을 통한 체험은 이러한 사실들 속에서 일어나며 이러한 사실들을 보여준다. 본 논문은 이러한 사실에서 출발한다. 예술은 어떠한 특질을 가지고 있는가? 예술은 그 자신의 미적 구조를 통해 어떠한 방식으로 사회에 작용하며 존재하여야 하는가? 본 논문은 이러한 문제의식을 마르쿠제의 예술론을 중심으로 발전시키고, 그 해결을 시도하고 있다. 마르쿠제의 사회 비판이론은 현대 사회를 근본적으로 변혁되어야할 것으로 분석한다. 그러나 이 사회는 변혁의 의지, 의식까지도 잠식시키는 힘을 갖는 체제로 유지되고 있다. 이러한 체제 속에서도 올바른 인간 해방의 전망, 해방된 사회에의 이상을 유지하고 보여줄 수 있는 영역이 바로 예술이라고 마르쿠제는 본다. 마르쿠제는 예술은 미학적 차원을 통하여 의식, 욕구를 통제, 조작하는 현실원리와의 거리를 유지하여 해방의 가상을 담지하고, 이상적 진리를 감성적으로 현실화하는 해방의 한 계기라고 주장한다. 이러한 마르쿠제의 예술론은 예술의 미학적 차원이 해방적 계기가 된다는 제시에 그칠 뿐, 그 계기가 현실의 실제적이고 구체적인 부분에 작용하는 매개를 제시하지는 않고 있다는 한계를 지니고 있다. 본 논문은 이러한 한계를 분명히 밝히고, 그러나 마르쿠제의 예술론이 제시하는 예술의 특질을 근거로 역사, 사회 현실에서 예술을 해석하는 구체적인 과정을 매개로 설정하여 본다면 그 한계가 극복될수 있다는 사실을 함께 밝히고자 한다. 이러한 논문의 구성은 본 논문의 문제의식에 비추어 마르쿠제의 예술론이 예술의 자율성, 미학적 차원의 성격을 규명함과 동시에 바로 그러한 예술의 특질을 통하여 사회에 작용하는 방식을 보이고 있다는 것을 밝히고 이러한 예술론이 구체적인 사회 역사 속에서 올바른 예술 활동과 해석의 한 지표를 보여줄 수 있다는 것을 밝히고자 하는 것이다. 동시에 이러한 예술론은 예술이 보호하고 유지하는 부분 - 감성, 판타지 등의 - 이 전체로서의 안간성의 손상되지 않는 전체, 가능성을 지닌 존재로서의 인간을 설정하고 구성한다는 사실을 보여준다는 사실을 밝히고자 한다.;Kunst wird zur Kunst durch ihre aesthetische Dimension. Durch aesthetische Formgebung verkoerpert sick die Kunst im Kunstwerk und als solche reflektiert sie die gesellschaftliche Wirklichkeit und wirkt sich auf die gesellschaftliche Wirklichkeit. Die Erfahrungen in der Kunst und mil der Kunst geschehen in diesem Tatbestand und zeigt zugleich diesen Tatbestand. Die vorliegende Albeit geht von den folgenden Fragestellungen aus: Welche Charakteristiken und Qualitaeten hat die Kunst, kraft deren sie das Bestehende der etabilierten Gesellschaft nicht bloss wiederspiegelt sondern auch sich ihrerseits auf diese Wirklichkeit veraendernd zu wirken? ; Worim gruenden sich diese Qualitaeten der Kunst, die ihre gesellschaftliche Wirklichkeit uebersteigt und eine andere, neue Wirklichkeit aufweist? Auf welche Weise koennen die in der Kunst enthaltenen Wahrheiten und Ideale in die konkrete Wirklichkeit umgesetzt werden? In dieser Arbeit wird es auf die oben formulierten Fragen eingegangen, und zwar im Anschluss an die Gesellschaftstheorie und die Kunsttheorie Herbert Marcuses. Nach Marcuse versteht sich die Kritische Theorie der Gesellschaft als eine Theorie, die veraendernde Praxis herleiten und fundieren kann, indem sie durch eine kritische Analyse der gegebenen Gesellschaft die geschichtliche Alternative innerhalb dieser Gesellschaft aufweisen soll. Aus einer kritischen Analyse der fortgeschrittenen Industriegesellschaft ergibt sich nach Marcuse, dass das Bestehende sich als radikal zu veraendernde gesellschaftliche Wirklichkeit erweist. In dieser Gesellschaft werden alle Bewusstsein und Beduerfnisse nach der radikalen Veraenderung durch totale Manipulation und Kontrollen wirksam unterbunden und eingedaemmt. Marcuse sieht in der Kunst einen Bereich, in dem das Ideal einer nicht-repressiven Gesellschaftsordnung und eine utopische Perspektive zur Befreiung enthalten bleiben und aufgezeigt werden koennen. Zufolge Marcuse liegt das befreiende Moment der Kunst in der utopischen Funktion der Kunst, die Zugleich die kritische Funktion der Kunst voraussetzt. In der aesthetischen Dimension kann die Kunst das Gegebene der gesellschaftlichen Wirklichkeit uebersteigen und sich von dem herrscllenden Realitaetsprinzip befreien. In der aesthetischen Form wird der Widerspruch zwischen der gesellschaftlichen Bedingtheit der Kunst und der Widerstand der Kunst gegen das Bestehende dialektisch aufgehoben, indem sie ein anderes Bild der Praxis und ihre Ziele vermittelt: die Veraenderung der Gesellschaft. Indem die Autonomie der Kunst die Unfreilleit der Menschen in der unfreien Gesellschaft reflektiert und eine Moeglichkeit seiner Verwandlung aufzeigt, kann die Affirmation und die Negation vemittelt. Nur durch diese dialektische Vemittlung in der aesthetischen Dimension kann die Kritik nicht als eine blosse Negation ,also nicht als eine blosse abstakte, schlechte Utopie bleiben sondern eine echte Utopie aufweisen, kraft derer die befreiende Praxis hergeleitet und vorangetrieben werden kann. Die Theorie der Kunst bei Marcuse hat zwar mil Recht die kritische und utopische Funktion der Kunst aufgezeigt, die sich in der der Kunst eigenen aesthetischen Dimension gegruendet, aber dennoch nicht, auf welche Weise dieses befreiendes Moment in die revolutionaere Praxis umgesetzt werden soll. Darin liegt der Grenze der Kunsttheorie Marcuses. In dieser Arbeit wird daher aufgrund der von Marcuse selbst herausgearbeiteten Charatteristiks der Kunst eine Moeglichkeit der Ueberwindung dieses Grenzes versucht, naemlich durch eine Ergaenzung der Kunsttheorie Marcuses mit den hermeneutischen Ansaetze. In dieser Abhandlung wird zunaechst nach einem kurz Umriss der Kritischen Theorie der Gesellschaft Marcuses seine Kunsttheorie eingehend behandelt. Dabei werden unter anderen die Automie der Kunst und das befreiende Momente der aesthetischen Dimension als eine Instanz hervorhoben, an der sich die wahre kuensterlischen Taetigkeit sowohl beim Schaffen der Kunstwerke als auch beim Interpretieren derselben orientieren konnen. Das Hauptanliegen der vorliegenden Albeit liegt vol allem darin, zu verdeutlichen, dass die Kunst eine weltveraendernde Praxis herleiten und fundieren kann, indem sie, wie Marcuse sagt, in der ihr eigenen aesthetischen Dimension das Bild des Menschen in seiner Totalitaet und in seinen vollen Moeglichkeiten bewahren und dadurch eine reale Perspektive zur Verwirklichung der besseren Wirklichkeit aufzeigt.
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