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동요하는 법

Title
동요하는 법
Other Titles
Schwankendes Gesetz: Eine Studie zum Justizmythos, dargestellt im Werk Friedrich Dürrenmatts
Authors
허정은
Issue Date
2010
Department/Major
대학원 독어독문학과
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Advisors
최성만
Abstract
스위스 작가 프리드리히 뒤렌마트는 전후 독일어권 문학의 대표 작가다. 본 논문은 그가 평생 몰두하고 문학적으로 형상화한 주제들 가운데 하나인, 현대 사회의 법과 사법체제에 내재하는 폭력의 문제성을 집중적으로 고찰하는 데 연구 목적이 있다. 연구 대상으로 삼은 것은 그의 방송극 「도플갱어」, 「고장」, 「당나귀 그림자 소송」, 「경멸스런 인간과의 야간 대화」와 소설 『판사와 형리』, 『사법』이며, 이때 분석에 참조한 이론적 틀은 폭력과 법, 정의의 문제를 둘러싸고 이루어진 최근의 인문학적 논의들이다. 서론에서는 선행된 뒤렌마트 연구들을 검토하고 본 논문의 연구 주제와 문제의식을 정당화하고자 했다. Ⅱ장에서는 법의 비합리적인 토대와 동어반복적인 사법 작동 방식의 신비함을 해체적으로 분석하고, 이러한 이론적 이해를 바탕으로 방송극 「도플갱어」와 「고장」에서 재현된 낯설고 섬뜩하게 법의 모습을 고찰했다. 여기에서 법이 목적으로 하는 것은 정의가 아니라 자기 자신을 설정하는 법 자체라는 것이 밝혀졌다. Ⅲ장에서는 가장 강력하게 법을 강화하면서 동시에 새 법을 확립하는 사형 제도와 법적 판단 기준이 모호해서 언제든지 자신의 폭력 사용을 정당화할 수 있는 경찰 제도를 방송극 「경멸스런 인간과의 야간 대화」와 소설 『판사와 형리』를 통해 재구성함으로써, 이러한 폭력 발현이 예외적인 사례가 아니라 법에 내재한 근본적 특징임을 밝혔다. 이 논의에서는 벤야민의 「폭력 비판을 위하여」와 데리다의 「법의 힘」이 전해 주는 성찰들을 적극적으로 참조했다. 이로부터 신화적 폭력의 발현이 법의 예외를 나타내는 것이 아니라 법 자체에 내재해 있는 특징이라는 점이 밝혀졌다. Ⅳ장에서는 방송극 「당나귀 그림자 소송」과 소설 『사법』을 통해 법적으로 정의를 구현하려는 시도가 실패하는 과정을 추적했다. 이로부터 법과 정의의 비정합적 관계를 포착할 수 있었다. 이렇게 법과 정의가 불일치하는 이유는 부르주아지의 소유 개념의 확립과 안정을 고수하고자 하는 근대 사법 제도의 의도가 정의의 이념과 일치하지 않기 때문이다. 결론에서는 뒤렌마트 문학의 현재성을 부각하고자 했다. 그는 전후 사회에서 지속적으로 폭력과 법, 정의의 문제와 씨름했던 작가였다. 그의 공적은 자의적이며 흔들리는 법의 본질, 그것의 그로테스크한 측면들 및 사법의 신화적 본질을 조명했다는 것, 또한 사람들이 그러한 법에 노출된 채 살아가는 역사적 상황을 인상 깊은 줄거리와 풍부한 이미지들을 가지고 산문과 드라마에서 구체적으로 그렸다는 점에 있다. 비록 사회의 역사적 조건들은 그 이래로 여러 가지 점에서 변하긴 했지만, 그 문제는 오늘날에도 여전히 풀리지 않은 채 작용하고 있다. 게다가 그 문제는 사회에 의한 개인들의 법적 포획과 배제가 갖는 폭력적 성격에 대한 최근의 토론과 더불어 시의성을 띠게 되었다.;Der aus der Schweiz stammende Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt gilt als einer der repräsentativen Vertreter der deutschsprachigen Literatur in der Nachkriegszeit. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, eines der Themen, mit denen er sich Zeit seines Lebens beschäftigt und die er auch literarisch bearbeitet hat, nämlich die Problematik der Gewalt, die dem Rechts- und Justizsystem der modernen Gesellschaft innewohnt, eingehend zu betrachten. Diese Problematik hat der Schriftsteller in Texten verschiedener Gattungen dargestellt. Dazu gehören vor allem Hörspiele wie „Der Doppelgänger”, „Die Panne“, „Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen“, „Der Prozeß um des Esels Schatten“ sowie Kriminalromane wie „Der Richter und sein Henker“ und „Die Justiz“. Diese Texte habe ich zum Gegenstand der Analyse genommen, wobei ich einige aktuelle theoretische Diskussionen um das Problem der Gewalt sowie Recht und Gerechtigkeit herangezogen habe. In der Einleitung habe ich versucht, mir zunächst einen kurzen Überblick über die Forschungslage zu verschaffen und die Problemstellung im Hinblick auf das in der Arbeit zu untersuchende Thema zu rechtfertigen. Im Kapitel II habe ich dann über die Problematik der aus dem Gesetz hervorgehenden Gewalt, wie sie in „Der Doppelgänger“ und „Die Panne“ dargestellt ist, eine dekonstruktionistische Analyse angestellt und mir die irrationale Grundlage des Gesetzes und darüber hinaus dessen mystischen Kern, der darin besteht, dass es nach einem tautologischen Prinzip funktioniert, deutlich zu machen versucht. (Das, worauf das Gesetz sich beruft, ist nicht Gerechtigkeit, sondern das sich selbst setzende Gesetz selbst.) Als irrational erweist sich das Gesetz deswegen, weil das Gesetz, das für sich Gerechtigkeit beansprucht, in der durch allgemeine Verantwortungslosigkeit geprägten (un)menschlichen Ellbogengesellschaft den Einzelnen - moralisch wie juristisch - mit dem alten mythischen Schema von Schuld und Sühne verfolgt. Anschließend habe ich im Kapitel III anhand von „Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen“ und „Der Richter und sein Henker“ zu zeigen versucht, dass sich insbesondere in der Institution der Todesstrafe sowohl die rechtserhaltende Gewalt als auch die rechtssetzende Gewalt im höchsten Grad manifestieren. Hier habe ich die Reflexionen, die Walter Benjamin in „Zur Kritik der Gewalt“ und Derrida in „Gesetzeskraft“ liefern, zum Instrumentarium der Analyse gemacht. Zudem noch erweist sich das Wesen der Polizei als ein System, in dem die Staatsmacht vor allem aufgrund der prinzipiellen Unmöglichkeit, über gegebene Fälle nach dem Maßstab der gegebenen Rechtsordnung klar genug zu befinden, die Gewaltanwendung unter dem Vorwand, das allgemeine Wohl der Bürger zu schützen, zu jeder Zeit rechtfertigen kann. Daraus ergibt sich, dass die Manifestation der mythischen Gewalt keine Ausnahme des Gesetzes darstellt, sondern im Gesetz selbst als einer seiner Grundzüge angelegt ist. Im Kapitel IV bin ich anhand des Hörspiels „Der Prozeß um des Esels Schatten“ und des Romans „Die Justiz“ dem Prozess nachgegangen, in dem der gute Wille des Einzelnen, die Gerechtigkeit zu verwirklichen, zum Scheitern verurteilt ist. Dabei konnte ich das widersprüchliche Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit feststellen. Der Grund dafür lässt sich letztendlich darauf zurückführen, dass den bürgerlichen Begriffen des Rechts und der Gerechtigkeit ein Besitzcharakter angehaftet ist, und dass die moderne Gesellschaft eben an der Aufrechterhaltung jener Besitz- und Rechtsordnung festhält, was wiederum mit der Idee der Gerechtigkeit unvereinbar ist. Mit dem Ergebnis der Studie habe ich dann am Schluss die Aktualität Dürrenmatts zu begründen versucht. Er war ein Schriftsteller, der sich mit der Problematik von Gewalt, Recht und Gerechtigkeit in der Nachkriegsgesellschaft so intensiv und dauerhaft wie kaum ein anderer auseinandergesetzt hat. Sein Verdienst liegt darin, das willkürlich-schwankende Wesen des Gesetzes, dessen groteske Aspekte sowie das mythische Wesen der Justiz unter die Lupe genommen und die problematische geschichtliche Situation, in der die Menschen unter dem Schutz des Gesetzes und zugleich demselben ausgesetzt leben, mit eindrucksvollen Fabeln und prägnanten Bildern in Prosa und Stücken veranschaulicht zu haben. Zwar haben sich die geschichtlichen Bedingungen der Gesellschaft seitdem in vieler Hinsicht verändert, doch die Problematik wirkt noch heute ungelöst weiter. Außerdem ist sie mit der aktuellen Diskussion über den Gewaltcharakter der gesetzlichen Vereinnahmung und Ausschließung Einzelner durch die Gesellschaft heute wieder aktuell geworden. Damit glaube ich, zum Nachleben dieses Schriftstellers einen kleinen Beitrag geleistet zu haben.
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