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크리스토프 란스마이어의 <최후의 세계> 연구

Title
크리스토프 란스마이어의 <최후의 세계> 연구
Other Titles
Christoph Ransmayrs 『Die letzte Welt』 : Betrachtungen über die Besonderheiten der postmodernen Karnevalsliteratur
Authors
홍지희
Issue Date
2008
Department/Major
대학원 독어독문학과
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
본 논문은 크리스토프 란스마이어 Christoph Ransmayr의 작품 「최후의 세계 Die letzte Welt」를 바흐친의 카니발 이론과 연관시켜 분석함으로써 흔히 포스트모던 문학작품으로 해석되는 「최후의 세계」를 새롭게 고찰하고, 이를 바탕으로 이 작품의 현재적 위상을 ‘포스트모던 카니발문학’으로서 좀 더 구체화해보고자 한다. ‘포스트모던 카니발문학’이란 개념은 포스트모던 시대에도 카니발문학적 특성을 보이는 문학작품을 지칭하기 위해 필자가 구상한 것이다. 바흐친은 포스트모더니즘이란 용어가 사용되기 전인 1920년대부터 활동했지만, 다양성과 상대성 그리고 비종결성 같은 개념을 토대로 한 그의 이론은 포스트모더니즘의 출현에 상당한 영향을 끼쳤다. 또한 포스트모던 문학 중에는 바흐친이 말하는 카니발 문학의 특성과 밀접한 연관을 맺고 있는 작품들이 실제로 존재한다. 바로 이러한 점이 「최후의 세계」를 카니발 이론과 연관시켜 고찰하고자 하는 본 연구의 출발점이 되었다. 본격적인 작품 분석에 앞서 Ⅱ장에서는 카니발문학에 대한 이해를 위해 바흐친의 카니발 이론을 개괄할 것이다. 우선 카니발의 기원과 역사에 대해 간략하게 살펴본 후, 바흐친이 말하는 ‘문학의 카니발화’와 르네상스 시대에 정점에 달했던 카니발문학이 현대로 오면서 어떻게 변화했는지에 대해 알아볼 것이다. Ⅲ장에서는 「최후의 세계」의 포스트모던 카니발문학의 특징들을 고찰하고자 한다. 포스트모던과 카니발 문학에서 공통적으로 사용되는 문학적 기법인 패러디, 열린 텍스트, 경계 허물기가 작품에서 어떻게 사용되고 있는지 분석할 것이다. 1절에서는 오비드 「변신」이 「최후의 세계」에서 어떤 방식으로 패러디되고 있는지를 살펴볼 것이다. 신화에서 계몽으로 나아가는 「변신」의 기본구성과 오비드의 금, 은, 동, 철의 시대는 전복되어 정반대의 순서로 나타난다. 뿐만 아니라 란스마이어는 250여개의 변신이야기 중에서 20개의 이야기만을 선정해 총 35명의 인물들을 소설 속에 등장시키고 있다. 신화 속 인물들은 지상으로 내려와 카니발적 인물로 변신하였으며, 「변신」의 작가인 오비드조차도 ‘나소’라는 란스마이어만의 새로운 인물로 그려진다. 2절에서는 미완성된 미래를 지향하는 카니발과 포스트모던의 열림의 미학이 결합하여 나타난 ‘열린 텍스트’적 측면을 살펴볼 것이다. 「최후의 세계」에서는 주요 줄거리 공간인 토미 자체가 「변신」의 열린 텍스트라 할 수 있다. 작가 나소는 자취를 감춘 가운데 작품 해석의 모든 길은 열려 있다. 「변신」을 찾아 나선 코타에게 토미의 주민들은 각기 다른 내용의 책에 대해 들려준다. 인물들의 변신이나 코타의 마지막 그리고 최후의 세계의 결말에 대해서도 란스마이어는 모든 것을 독자의 상상에 맡겨두고 있다. 3절에서는 「최후의 세계」에서 나타나는 경계 허물기를 살펴볼 것이다. “현실의 발명”이라는 작가가 만든 세계 속에서 현실과 상상 그리고 인간과 자연의 경계가 무너진다. 인간들은 돌, 새 또는 메아리로 변함으로써 작가의 상상이 곧 현실이 되고, 현실은 곧 작가의 상상이 되는 것이다. 시공간의 경계를 초월한 비연대기적 서사 역시 고대와 현대 간의 경계를 허물어 어디까지가 현실이고 어디까지가 상상인지 구분할 수 없는 변신의 세계를 가능하게 한다. Ⅳ장에서는 「최후의 세계」에서 나타나는 카니발문학의 모티브들을 중심으로 다룰 것이다. 카니발문학에서 빈번히 등장하는 축제, 그로테스크, 몰락과 유토피아 같은 모티브들이 「최후의 세계」에도 어김없이 나타나고 있다. 1절에서는 카니발적 세계관을 단적으로 보여주는 집약체로서 축제 모티브를 살펴볼 것이다. 4장에 집중적으로 묘사되는 토미의 사육제 장면은 사실 신화 속 인물들인 토미의 주민들이 다시금 또 다른 신화 속 인물로의 변신을 꾀한다는 점에서 매우 흥미롭다. 또한 바흐친이 말하는 카니발적 세계관을 고스란히 드러내고 있어 이 작품을 카니발문학으로 해석하도록 하는 대표적인 모티브라 할 수 있다. 2절에서는 카니발에서 중요한 물질적, 육체적 이미지를 토대로 한 그로테스크 모티브를 살펴볼 것이다. 란스마이어가 그려내는 인물들의 변신은 오비드의 「변신」과는 달리 그로테스크한 육체가 변화해가는 과정을 자세히 묘사하고 있다는 점에서 그로테스크 모티브가 두드러진다. 한 육체 안에 인간과 자연이 혼재하고, 몸의 경계를 넘어서려는 신체기관이 중점적으로 묘사된다. 변신의 무대가 되는 토미의 자연 역시 산과 계곡으로 이루어진 그로테스크한 부조를 형성한다. 마지막으로 3절에서는 새로운 세계의 도래를 위한 몰락의 모티브를 살펴볼 것이다. 「최후의 세계」라는 제목에서부터 드러나듯이, 란스마이어는 세계의 몰락에 대해 말하고 있다. 그러나 이 몰락은 인류의 처참한 최후로 끝나는 것이 아니라, 인간들의 변신을 통해 자연의 세계로 새롭게 재탄생하기 위한 전제조건이 된다는 데서 카니발적 특성을 엿볼 수 있다. 이러한 고찰을 통하여 란스마이어의 「최후의 세계」가 포스트모던 문학이면서 동시에 카니발 문학적 특성과 모티브들을 지닌 ‘포스트모던 카니발문학’으로 해석될 수 있음을 확인할 수 있다.;Die (hier vorliegende) wissenschaftliche Arbeit behandelt das Werk 「Die letzte Welt」 von Christoph Ransmayr im Zusammenhang mit der bachtinschen Karnevalstheorie. Die Analyse enthüllt neue Sichtweisen über das Werk 「Die letzte Welt」, das oft als postmoderne Literatur angesehen wird. Auf dieser Grundlage soll der gegenwärtige Stellenwert dieses Werkes als postmoderne Karnevalsliteratur“ eingehender betrachtet werden. Der Begriff postmoderne Karnevalsliteratur“ ist eine Neuschöpfung des Verfassers dieser wissenschaftlichen Arbeit und dient dazu, diejenigen literarischen Werke der Postmoderne zu bezeichnen, die karnevalistische Elemente enthalten. Zwar war Bachtin in den 1920er Jahren, also noch bevor der Begriff Postmoderne seine eigentliche Verwendung fand, bereits schriftstellerisch aktiv, jedoch beeinflusste er in großem/erheblichem Maße das Auftreten der Postmoderne durch seine Theorie, die auf Begriffen wie Vielfältigkeit, Relativität und Unvollendbarkeit basiert. Zudem existierten bereits zu seiner Zeit Werke postmoderner Literatur, die einen engen Zusammenhang zu den Eigenschaften der Karnevalsliteratur, aufwiesen. Diese Tatsache macht sich die hier vorliegende wissenschaftliche Arbeit zum Ausgangspunkt und stellt daher nähere Betrachtungen über das Werk 「Die letzte Welt」 im Bezug auf die Karnevalstheorie an. In Kapitel Ⅱ wird - vor der eigentlichen Analyse - zunächst ein Überblick der Karnevalstheorie Bachtins gegeben, um ein besseres Verständnis über die karnevalisierte Literatur zu gewinnen. Nach einem kurzen Abriss des Ursprungs und der Geschichte des Karnevals, folgt die Darstellung der Karnevalisierung der Literatur“ sowie eine eingehende Untersuchung der Entwicklung der Karnevalsliteratur, angefangen von der Blütezeit der Renaissance bis in die Gegenwart. Der Hauptteil der wissenschaftlichen Arbeit wird im Kapitel Ⅲ behandelt, wobei eineAnalyse der Besonderheiten der postmodernen Karnevalsliteratur anhand des Werkes 「Die letzte Welt」 durchgeführt wird. Der Fokus der Analyse liegt hier auf literarischen Stilmitteln wie Parodie, offener Text und Überschreitung der Grenzen, die sowohl in der Postmoderne als auch in der karnevalisierten Literatur auftreten. Im ersten Teil des Kapitels Ⅲ wird dargestellt, in welcher Form das mythologische Werk, die von Ovid, im Mittelalter bis hin zur Aufklärung äußerst populär, auf das Werk 「Die letzte Welt」 parodiert wird. Ransmayr verarbeitet in seinem Werk die Motive Ovids in umgekehrter Reihenfolge, d.h. der zeitliche Rahmen der Geschichte ist nicht wie bei Ovid das goldene, silberne, bronzene und abschließend das eiserne Zeitalter in dieser Abfolge, sondern gegenläufig. Auch die Anzahl der Verwandlungsgeschichten und der auftretenden Personen sind sichtlich begrenzt. Unter den 250 Geschichten wählt Ransmayr 20 Geschichten mit insgesamt 35 Protagonisten aus, die in seinem Roman zu Tage treten. Die Figuren aus den Mythen leben auf der Erde und verwandeln sich im Laufe der Geschichte zu karnevalisierten Wesen. Selbst Ovid, der Autor der 「Methamorphosen」 findet sich in Ransmayrs Roman als neue Figur des berühmten Dichters Naso wieder. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem sprachlichen Stilmittel des 'offenen Textes". Hierbei wird vor allem das Augenmerk auf die Ästhetik hinsichtlich der Offenheit der karnevalisierten sowie der postmodernen Literatur, die beide nach einer unvollkommenen Zukunft streben, gelegt. Der Handlungsraum der Geschichte in dem Roman 「Die letzte Welt」 ist die Stadt Tomi am Schwarzen Meer und somit an sich als offener Text der 「Metamorphosen」 zu betrachten. Zwar herrscht im Roman eine auktoriale Erzählsituation, jedoch liegt es nicht im Interesse des Autors, die Rätsel in der Geschichte aufzulösen oder das scheinbare Entdecken Nasos im voraus aufzuklären. Deshalb hält er sich bei der Interpretation des Werkes alle Wege offen. Um dem letzten Werk Nasos 「Metamorphosen」 auf die Spur zu kommen mietet sich Cotta, die Hauptfigur des Romans, in der Küstenstadt Tomi ein Zimmer. Die Bewohner Tomis sind misstrauisch gegenüber dem Fremden und Cotta erfährt über das Buch zunächst nur gewisse Einzelheiten, die von Bewohner zu Bewohner unterschiedlich sind. Ransmayr überlässt es auch hier dem Leser, wie sich die Personen in dem Roman verändern oder wie der Ausgang der letzten Welt aussieht. Der dritte Teil schließt mit einer Beobachtung ab, in der es um die Überschreitung von Grenzen in 「der letzte Welt」geht. Mit der Erfindung der Wirklichkeit“ erschafft der Autor in seinem Roman einen neuen Raum, der die die Grenzen von Vorstellung und Wirklichkeit sowie Mensch und Natur in dieser Welt hemmungslos niederreißt. Die Personen verwandeln sich während der Handlung in Steine, Vögel und sogarEchos. Die Vorstellungen des Autors werden somit real und die Wirklichkeit entspricht wiederum den Vorstellungen des Autors. Die achronologische Erzählweise des Romans, die die Grenzen von Raum und Zeit überschreitet, überwindet gleichermaßen die Grenzen zwischen Antike und Gegenwart und es wird eine Welt der Verwandlungen dargelegt, in der es unmöglich ist zu entscheiden, ob etwas wirklich oder unwirklich ist. Das Kapitel Ⅳ befasst sich vorwiegend mit den Motiven der Karnevalsliteratur des Werkes 「Die letzte Welt」. Die in der Karnevalsliteratur vermehrt auftretenden Motive wie Feste, das Groteske, Verfall und Utopie treten auch hier deutlich in Erscheinung. Als erstes wird in diesem Kapitel das Motiv des Festes als komprimiertes System der karnevalistischen Weltanschauung dargestellt. Im vierten Kapitel des Romans wird die Szene des Karnevals in Tomi geschildert. Diese Szene ist von außerordentlichem Interesse, da die Bewohner Tomis, die ursprünglich Figuren aus verschiedenen Mythen waren, erneut einer Verwandlung unterzogen werden und zu neuen Figuren eines anderen Mythos werden. Ferner gibt dieses Motiv die von Bachtin gemeinte karnevalistische Weltanschauung präzise wider und kann daher als repräsentatives Motiv für die Interpretation der Karnevalsliteratur gesehen werden. Basierend auf signifikanten materiellen und körperlichen Bildern wird im zweiten Abschnitt das Motiv des Grotesken behandelt. Ransmayrs Figuren machen, anders als bei Ovids 「Metamorphosen」 eine Verwandlung durch, die insbesondere durch ihre groteske körperliche Erscheinung auffällt und auf diese Weise das Motiv des Grotesken in aller Deutlichkeit zum Ausdruck bringt. Es wird veranschaulicht, dass der Mensch und die Natur ursprünglich gemeinsam in ein und demselben Körper existierten aber die Grenzen des Körpers durchaus aus überschritten werden können. Auch die natürliche Umgebung Tomis mit ihren Bergen und Tälern, die hier als Schauplatz der Verwandlungen dient, ist wie ein groteskes Relief geformt. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels widmet sich dem Motiv des Untergangs der alten Welt, um sich einer neuen Welt anzunähern. Wie bereits der Titel des Romans 「Die letzte Welt」 besagt, schreibt Ransmayr über den Untergang der Welt. Aber das Ende der Welt hört nicht mit dem dramatischen Untergang der Menschheit auf, sondern ist vielmehr als Voraussetzung für eine Wiedergeburt der Welt gedacht, die es in der Verwandlung der Menschen und dem eigentlichen Naturzustand der Welt zu suchen gilt. Auch hierin machen sich karnevalistische Elemente stark bemerkbar. Anhand dieser Überlegungen kann man davon ausgehen, dass Ransmayrs Werk 「Die letzte Welt」 zur postmodernen Literatur gehört, zugleich aber Elemente und Motive der Karnevalsliteratur beinhaltetund aus diesem Grunde als postmoderne Karnevalsliteratur“ interpretiert werden kann.
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