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人間의 同一性 追求와 言語的 限界性에 대한 問題

Title
人間의 同一性 追求와 言語的 限界性에 대한 問題
Other Titles
Untersuchung der Identitat des Menschen und der Grenze der sprachlichen Aussagekraft : Max Frischs Roman Stiller
Authors
安明珠
Issue Date
1984
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
동일성StillerM. Frisch독일소설Frisch, Max
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
本 論文은 Max Frisch(1911-)의 小說 >Stiller<에 나타나는 人間의 同一性 問題를 考察해 감으로서 個人과 社會 사이의 葛藤에서 비롯되는 한 人間의 主觀的인 同一性과 社會가 요구하는 客觀的인 同一性과의 問題性을 다루었다. Frisch의 文學은 특히 人間의 內面的 삶과 體驗을 중요시 하고, 삶의 本質을 精神的 次元에서 다루었으며, 인간의 內面的 自我追求를 그 主題로 삼는다. 小說 >Stiller<의 主人公은 자신의 체험하여 選擇한 자신의 同一性 追求를 위하여 鬪爭한다. 그는 자신의 失敗한 삶으로부터 逃走하여 自殺企圖 후 체험한 새로운 自己를 追求하려 하나 그의 努力은 좌절된다. 그의 變貌된 새로운 삶은 主觀的인 것이지 客觀的인 同一性과 一致하지 않기 때문이다. 그러므로 本 論文에서는 小說 >Stiller<의 主人公이 受諾한 自己受容 過程의 內面的인 意味를 파악 하는데 그 主眼点을 두었다. 처음 章(Ⅱ)에서는 固定像, 自己逃避, 自己過慾의 問題를 구체적으로 다루었다. Stiller는 社會가 자신에게 만든 固定像과, 自己過慾으로 인한 자신에게 스스로 만든 固定像으로부터 벗어나 실패한 자기의 삶으로부터 逃走하고자 한다. 이 章에서는 특히 固定像은 人間의 無限한 可能性을 限界짓고, 인간의 自由로운 開發을 저해하며, 人間의 本質을 파괴하는 위협적인 要因이 된다는 点을 중점을 두었다. 그러므로 人間이 他人에 대해서 또는 자신에 대해서 固定像을 만드는 한 人間은 결코 眞正한 자신의 同一性과 一致할 수 없는 것이다. 다음 章(Ⅲ)에서는 言語의 表現限界性을 살펴보면서 이것을 小說의 內容과 연관을 지어 보았다. 表現手段으로서의 언어를 媒體로한 꾸며진 이야기들(Geschichten)을 통하여 Stiller는 자신의 同一性을 표현하여 認識 시키려 시도한다. 그러나 이들 이야기들은 間接的인 수단으로 眞實에 다가 갈 뿐이지, 直接的으로 Stiller의 同一性 자체를 規明해 줄 수는 없다. 이들 이야기들은 Stiller가 의도한 목적을 충분히 실현 시켰다고 할 수는 없으나, 이야기를 통하여 자신의 內的인 어려움을 진지하게 묘사하려는 Stiller의 시도에 도움을 준다. 다음 마지막 章(Ⅳ)에서는 Stiller의 自己選擇(Selbstwahl)과 自己受諾(Selbstannahme) 과정을 살펴보았다. 이때 그는 天使와 만나는 體驗을 하게 되며, 이것이 새로운 自己選擇의 순간이 된다. Stiller는 새로운 自己選擇을 통하여 自己受容 단계에 이르지만, 여기서 主觀的인 同一性과 客觀的인 同一性이 一致하지 않는 것이다. 다시 말해서 새로 體驗한 變貌된 Stiller의 同一性을 社會는 認定할 수가 없는 것이다. Stiller는 자기는 새로 획득한 自我를 위해 鬪爭을 시도하지만 결국 客觀的인 同一性을 수락하게 된다. 그러나 이러한 自己受諾은 諦念에 의한 自己受諾이라는 觀點에서 本 論文을 結論에 이끌어 가도록 했다. Glion에서 외롭게 홀로 사는 Stiller를 지배하는 침묵은 Stiller의 眞正한 同一性과 本質이 결코 말로 표현될 수 없는 영역임을 암시해 준다.;Ziel der vorliegenden Abhandlung ist die Beschreibung und Analyse der im Roman >Stiller< von Max Friseh als 'Problemkonstante' auftretenden Identita¨tsproblematik, die von den Konflikten zwischen der subjektiven und objektiven Identita¨t eines Mensehen ausgeht. Daβ das Ringen Stillers um seine Identita¨t, also der Kampf eines Menschen um seine subjektive und gegen seine objektive Identitat in diesem Roman eine alle anderen Probleme weit u¨berragende Stellung einnimmt, spiegelt Frischs Selbstversta¨ndnis als Sehriftsteller und seine Vorstellung vom Wesen des Menschen. Fu¨r Frisch ist das Ich die Doma¨ne der Literatur, Sein schriftstellerisches Interesse riehtet sick auf den einzelnen Menschen, der als Ich die Welt erfa¨hrt, dabei geht es Frisch stets um das menschliche Innenleben in seiner existentiellen Problematik. Die Abhandlung besteht aus 5 Kapiteln. Im ersten, einleitenden Kapitel wird ein kurzer U¨berblick gegeben u¨ber die literarische Stellung und Bedeutung von Frischs Gesamtwerk und u¨ber die Charakteristiken der mittleren Generation der Moderns, zu der Frisch geho¨rt. Dabei wird besonders darauf hingewiesen, wo die Wurzeln der im >Stiller< gestalteten Identita¨tskrise, die schon im Kierkegaard Motto des Romans >Entweder - Oder< anklingt, liegen. Im Hauptteil wird in den Kapiteln 2, 3 end 4 jeweils anhand bestimmter Motive die Suche Stillers nach seiner eigenen Identita¨t analysiert. Ausgehend vom Ende des Romans, an dem Stiller nach der Flucht vor seiner Umwelt und vor sick selbst und verwandelt durch das Erlebnis seines gescheiterten Selbstmordversuchs zur Annahme seiner alten objektiven Identita¨t gefu¨hvt wird, beschra¨nken sich die Ausfu¨hrungen dieser Abhandlung darauf, den Prozeβ der Selbstannahme Stillers im Hinblick auf die darin zutagetretende eigentliche Bedeutung seiner subjektiven Identita¨t zu untersuchen. Das zweite Kapitel bescha¨ftigt sich mit dem Identita¨tsproblem zuna¨chst im Zusammenhang mit den Kernbegriffen bzw. Grundmotiven 'Bildnis', 'Selbatflucht', 'Selbstu¨berfordeung'. Stillers Flucht nach Amerika erweist sich als ein Versuch, sich aus den Verstrickungen zu befreien, in die ihn sowohl das Bildnis fesselt, das seine Umwelt sich von ihm gemacht hat, also auch das, das er selbst von sich und fu¨r sich entworfen hat. Die ra¨umliche Flueht ist somit nicht nur eine Flucht aus einer ihn begrenzenden Umwelt, die ihm eine Rolls aufzwingt, sondern auch eine Flucht vor sich selbst. Bei der Erla¨uterung dieser Flucht, ihrer Motive und Konsequenzen wird besonders betont, daβ naeh Frischs Vorstellung, alle Bildnisse -fremde wie eigene- die perso¨nliche Entfaltung und Selbstverwirklichung des Menschen verhindern, weil sie durch Eingrenzung seiner endlosen Wandlungsmo¨glichkeiten sein Wesen zersto¨ren. Der Roman >Stiller< besehreibt, wie schwierig es fu¨r den einzelnen ist, sick aus dem Bildnis zu befreien, das die Umwelt sich von ihm gemacht hat, und seine eigene Identita¨t zu verwirklichen. Das dritte Kapitel bescha¨ftigt sich anhand der Geschichten, die Frisch seinen Protagonisten erza¨hlen la¨βt, mit der Grenze der Sprache als Ausdrucksmittel. Durch das hompositorische Mittel der Geschichten verdeutlicht Frisch seine Sprachskepsis, seine Probleme mit dem Medium des Schriftstellers. Nach Frischs Meinung la¨βt sich die Wahrheit der Dinge und die Wahrheit unseres inneren Erlebnis nicht mit Worten ausdru¨cken, die Sprache ist ihm ein Negativ wie eine Guβform, die nur die Einfassung der eigentlichen Gestalt wiedergibt. Die Wahrheit selbst bleibt unsagbar, sie kann allenfalls in der Spannung zwischen dem Gesagten und dem Gemeinten eingefangen werden. Im Gefu¨ge des Romans bedeuten die Geschichten, die Stiller erza¨hlt (Isidor, Rip van Wirlkle und Ho¨hlengeschichte), dementsprechend Versuche, seine einzigartige Existenz zu umschreiben und sie der an ihrem Bildnis festhaltenden Umwelt gegenu¨ber zu bewahren. Weil Worte aber die innere Wahrheit nicht aussagen ko¨nnen, gelingt es Stiller nicht seine subjektive Wandlung objektiv sichtbar zu machen und seine Umwelt zu u¨berzeugen. Nichtsdestoweniger liegen die Geschichten Stiller bei seinen ersten Schritten zu einer ehrlichen Schilderung seines inneren Dilemmas. Das vierte Kapitel bescha¨ftigt sich schlieβlick mit den drei Motiven 'Engel', 'Selbstwahl', 'Selbstannahme', an denen sick Stillers Wandlung aufzeigen la¨βt. Als seinen Engel bezeichnet Stiller den ja¨hen, ungeheuren Schrecken, den die bei seinem miβlungenen Selbstmordversuch gemachte Erfahrung, daβ der Tod nicht ein vo¨lliger Abschluβ ist, fu¨r ihn bedeutete. Indem er durch diesen Schrecken erkennt, daβ nur das Leben selbst Wandlung und Erlo¨sung bringen kann, gewinnt er die Freiheit der Entscheidung zuru¨ck, sein Leben so zu wa¨hlen, daβ es wirklich werde. Der Neuanfang, den Stiller austrebt, besteht also darin, daβ er versucht, sich in seinem Anderssein d.h, als ein Gewandelter zu bewa¨hren. Seine Wandlung offenbart sich nun aber gerade darin, daβ er dadurch die Uneigentlichkeit und Rollenhaftigkeit seines fru¨heren Daseins u¨berwunden hat. Diese Selbstannahme macht seine neu gewonnene Eigentlichkeit aus, die ihn aus der Abha¨ngigkeit von anderen lo¨st. Wenn er seine neu gewonnene Identita¨t leben will, so muβ er sie nach auβen deutlich machen. In der Schluβbetrachtung des fu¨nften Kapitels wird das Ganze noch einmal kurzzusammengefaβt. Dabei wird die tiefe Bedeutung von Stillers Selbstannahme durch Resignation aufgezeigt. Obwohl Stiller fu¨r sein neu gewonnenes Ich ka¨mpft und sich gegen seine objektive Identita¨t und Uneigentlichkeit zur Wehr geht, muβ er schlieβlick das Gerichtsurteil annehmen, weil seine subjektive Identita¨t sich nicht beweisen la¨βt. Es erscheint konsequent, daβ jemand, der sich selbst in der von Kierkegaard angedeuteten Art wa¨hit, verstummen muβ, um sich die Kontinuita¨t, die er um einen solch hohen Preis erlangte, erhalten zu ko¨nnen. So deutet das Schweigen des allein im Glion lebenden Stillers an, daβ die wahre Identita¨t des Menschen wie auch das Wesen der Dinge unsagbar bleibt.
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