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G. Kaiser의 연구

Title
G. Kaiser의 연구
Other Titles
Untersuchungen zu G. Kaisers Drama unter dem Gesichtspunkt der Ich-Dramatik
Authors
片素英
Issue Date
1988
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
G. KaiserVon Morgens bis Mitternachts카이저자아중심극Ich-Dramatik
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
Die vorliegende Abhandlung hat sich die Aufgabe gestellt, au dem 1912 geschriebenen Drama <Von morgens bis mitternachts> von Georg Kaisers die ELemente der expressionistischen Ich-Dramatik aufzuzeigen. In der Einleitung (Ⅰ) wird darauf eingewiesen, daβ Peter Szondi in seiner "Theorie des modernen Dramas" die Ich-Dramatik des Expressionismus als einen Versuch zur U¨berwindung der Kriese betrachtet hat, in die das Drama gegen Ende des 19. Jahrhunderts geraten war. Von den viellen Werken, die als Beispiele angefu¨hrt werden ko¨nnten, wird in dieser Abhandlung nur G. Kaisers Drama <Von morgens bis mitternachts> benandelt, weil es auf eine besondere Weise typisch ist. Der erste Abschnitt der Darstellung (Ⅱ) befaβt sich zuna¨chst mit dem Zeithintergrund von Kaisers D amenkonzeption. Dabei wird zuna¨chst die historische Situation zur Zeit des Expressionismus kurz charakterisiert, und dann wird Kaisers Dramenkonzeption als Antwort auf diese Zeit umsta¨nde erla¨utert. Die Expressionisten haben die Zeit seit etwa 1900, die Zeit der maschinellen Produktion in industriellen Groβbetrieben mit deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, auf den einzelnen und auf das geistige Leben sowohl als chaotisch als auch als scheinhaft und haben als unwahr empfunden. Deshalb suchten sie nach einem "neuen" Menschen, so thematisieren sie in ihren Werken die Sehnsucht nach einem unzersto¨rten Ich und das Werden eines neuen Ich. Kaiser betrachtet es daher ausdru¨cklich als Anfgabe des Dichters "die Vision vom neuen Menschen" zu gestalten. Die neuen, zeitbedingten Stoffe, durch die sie ihre Thematik auf der Bu¨hne darstellen muβten, lieβen sich Jedoch nicht menr mit den traditionellen dramatischen Mitteln bewa¨ltigen. Daher suchten die Expressionisten auf verschiedenen Wegen nach neuen stilistischen und formalen Mo¨glichkeiten des Dramas. Dabei orientieren viele sich an Strindberg. Der na¨chste Abschnitt (Ⅲ) ero¨rtert nun, Warum die Expressionisten in der Stationentechnik Strindbergs vor allem in dem Drama <Nach Damaskus> ein geeignetes Vorbild sahen. In den Werken Strindbergs wird das Zwischenmenschliche entweder aufgehoben oder durch die subjektive Linse eines zentralen Ich gesehen. Strindberg versucht anstelle von zwischenmenscheichen Handlungen den Weg dieses einzelnen durch eine entfremdete Welt Schritt fu¨r Schritt nachzugestalten. Diese Methode entsprach genau der Absicht, die Vision des neuen Menschen auf die Bu¨hne bringen. G. Kaisers ja in seinem Aufruf zur "Erneuerung des Menschen" betont, daβ immer nur ein einzelner die tiefste Wahrheit findet, und daher fu¨hrt er einen einzigen "erneuerten" Menschen durch die meist versta¨ndnislose Welt. Der "neue Mensch", als Gegenstand eines expressionistischen Werkes, ist gezeichnet durch die Entdeckung eines neuen und vorher nicht bekannten Ich. Diese Thematik wird im Drama bei Kaiser zum erstenmal in <Von morgens bis mitternachts> deutlich, wo er die Form des Stationendramas bzw. die Methode der Ich-Dramatik anwendet, um die kleinbu¨rgerliche Existenz eines Bankkassierers und seine vergeblichen Ausbruchsversuche zu zeigen. Mit der Analyse dieses Werkes bescha¨ftigen wir uns im Werken Abschnitt des Hauptteils (Ⅳ). Der Kassierer bricht, aus seines kleinbu¨rgerlichen Wirklichkeit zur Groβstadt auf, die er vorher gar nicht gekannt hat, um das wahre Leben zu suchen. Auf der Suche nach einem neuen Leben bewegt er sich von Station zu Station, wobei er insgesamt sieben Stationen mit bestimmten Aspekten der modernen Welt konfrontiert wird. Erst ganz am Ende erkennt der Kassierer, daβ sein Ausbruch gar kein Aufbruch zu einem wirklichen neuen Leben war. Durch den symbolisch u¨berho¨hten Tod des Kassierers, mit dem das Stu¨ck endet, weist Kaiser eindringlich auf die Notwendigkeit einer Erneuerung hin, ohne jedoch schon einen neuen Menschen oder ein Modell fu¨r eine neue Gesellschaft zeigen zu ko¨nnen. Insofern ist <Von morgens bis mitternachts> erst ein Vorla¨ufer der spa¨teren Wandlungsdramen z. B <Die Bu¨rger Von Calais>. G. Kaiser verku¨ndet seine Idee und Vision jedoch nur durch seine dramatischen Personen, sondern auch durch die sprachliche Gestaltung. Die dramatischen Personen werden nicht als Charaktere gestaltet, sondern als Typen (Kassierer, Direktor, Dame, Mutter, Frau, Tochter u.s.w.). Kaisers Absicht ist es nicht, etwas Individuelles und Zufa¨lliges in einer pernon mit Charakter darzustellen, er will vielmehr das Allgemeine und Wesenhafte gestalten. Die innern Konflikte des Helden werden dabei durch vielfa¨ltige stilistische Mittel nach auβen projeziert : durch ha¨fige und wirksame Wiederholungstechniken, durch Dialog, Pantomime und Monolog. Abschlieβend wird zusammenfassend noch einmal darauf eingemissen, daβ das Stu¨ck <Von morgens bis mitternachts> inhaltlich das Gegenu¨ber von isoliertem Ich und fremdgewordener Welt spiegelt und daβ Kaiser sich zu dramatischen Realiesierung dieser Wiederspiegelung der Stationentechnik bzw. der Ich-Dramatik bedient.;표현주의 시대의 대표적인 극작가 Georg Kaiser(1878-1945)의 <Von morgens bis mitternachts, 1912>는 특별한 의미에서 자아중심극(Ich-Dramatik)에 속하게 된다. Peter Szondi는 현대 드라마의 위기를 증언하고 해결점을 모색하는 과정에서 표현주의 시대의 자아중심극을 드라마의 해체현상으로 파악한다. 자아중심극에 속하는 대표적인 작품으로 G. Kaiser의 <Von morgens bis mitternachts>를 제시하는 바 본 논문의 연구대상으로 삼아 내용면, 형식면으로 나누어 자아중심극 요소를 고찰하고자 한다. 자아중심극은 "한 인간의 삶을 완전하게 서술한 것은 한가족 전체의 삶을 완전하게 서술한 것보다 더 진실되고 깨달을 점이 많다" 라는 A. Stindberg의 주장을 통해 그의 대표작 <Nach Damaskus>에서 시작된다. 19세기 후반과 20세기 초반의 급격한 산업화로 인한 혼란의 소용돌이에서 표현주의 세대들은 위협받는 자아를 <새로운 자아>로 소생시키고자 한다. 이러한 현실적인 요구에서 자아중심극은 표현주의 작가들의 새로운 양식이 된다. 특히 G. Kaiser는 <인간개혁>이라는 그의 극작이념에 따라 완전히 경직된 산업사회에서 소외되어 살고 있는 출납계원을 새로운 인간으로 소생시켜 보고자 시도한다. 형식면에 있어서도 <Nach Damaskus>에서 적용된 Stationentechnik(정거장식 기법)을 응용하고 있으며, 인간의 내면세계를 표현하기 위한 제반 언어형식이 다양하게 나타나고 있으므로 <Von morgens bis mitternachts>는 자아중심극에 속하게 된다.
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일반대학원 > 독어독문학과 > Theses_Master
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