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Max Frisch의「Stiller」에서의 小說形式 硏究

Title
Max Frisch의「Stiller」에서의 小說形式 硏究
Other Titles
(Eine) Untersuchung uber die Romanform in Max Frischs >Stiller< : In bezuf auf die Erzahlerstruktur
Authors
감미정
Issue Date
1987
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
Max FrischStiller소설형식독일소설
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
20世紀의 機械化된 文明속에서 세계에 대한 洞祭와 이해가 전제되어 있어야 하는 全知的 作家의 서술은 회의를 가져오는 경향이 많았고, 그에 따라 現代小說史에서 점차로 개인적 상황을 설명하는 一人稱 小說이 많아졌다. 그러한 조류에 따라 Max Frisch(1911-)도 一人稱 小說 내지 日記小說(Tagebuchroman)을 쓰면서 그의 문학에 一貫된 自我의 問題를 표현하고 있다. 本 論文의 目的은 「Stiller」(1945)에 나타난 일기형식을 話者構造와 관련해서 고찰하는 데 있다. 따라서 本 論文에서는 우선 小說形式과 상관관계를 갖는 一人稱 話者와 時點, 敍述視角, 그리고 다양한 敍述을 알아본다. 이어서 Max Frisch가 그의 문학에 있어서 공통된 주제이기도 한 自我의 同一性 問題를 日記形式속에서 화자의 主觀的, 客觀的 敍述의 대비로 부각시키고 있음이 강조된다. 다음으로 「Stiller」의 2部인 '檢事의 後記'와 1部 형식과의 일관된 흐림이 보인다. 마지막으로 소설의 전체 내용은 개인의 主觀的 敍述인 日記形式의 特性을 지니면서도, 그 형식 내에서 여러 가지 변형을 통해 서사적 總體性을 지닌 소설형식으로 가능하게 된다. 따라서 「Stiller」에 나타난 日記形式은 전통적 意味의 日記形式이 갖고 있는 話者의 主觀的, 獨自的 敍述의 한계를 극복하고 自我에 대한 客觀的, 包括的 敍述을 가능하게 함으로써 總體的 서술형식으로 나타나게 된다. 이러한 형식으로의 구현은 Frisch의 문학적 주제인 自我의 問題를 일기형식 내에서도 다각적으로 다룰 수 있게 한다.;Ziel der voiliegenden Arbeit ist es, durch die Untersuchung der Erza¨hlerstruktur in Max frischs >Stiller<, die innere und a¨uβere Notwendigkeit der Tagebuchform zu betrachten. Zur ersten, einleitenden Teil der Abhandlung werden Probleme der Romanform allgemein betrachtet. Der Ru¨ckzug die Ich-Form, der u¨berall im Roman des 20. Jahrhunderts beobachte: werden kann, ist begrundet und Konsequent, weil die Position des allwissenden Erza¨hlers angesichs der unu¨bersichtlich gewordenen, in lauter Einzelteile zerfallenen Welt, zweifelhaft und unglaubwu¨rdig geworden ist. Von derartigen allgemeinen Bedingungen her, denen der Roman des 20. Jahrhunderts unterworfen ist, erkla¨rt sich auch die Ich-form in den meisten Romanen von Max Frisch. Frischs Vorliebe fu¨r die Ich-Form fu¨hrt zum Tagebuchroman oder zu tagebuchartigen Romanen, so such beim >Stiller<. Dieser Roman gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil entha¨lt die sieben Tagebuchhefte von White alias Stiller, die dieser im Gefa¨ngnis schreibt, und der zweite Teil besteht aus einem 'Nachwort des Staatsanwaltes', der darin vom Schicksal des Tagebuchschreibers berichtet, nachdem dieser am Ende des ersten Teils vom Gericht dazu verurteilt worden war, wieder Stiller zu sein. Im zweiten Teil dieser Abhandlung wird die Erza¨hlerstruktur aufgezeigt. Als Voraussetzung fu¨r die Untersuchung der Tageform werden Ich-Erza¨hler, Erza¨hlerzeitpunkt, Ich-Erza¨hlerperspektive und die Mo¨glichkeiten des Ich-Erza¨ hlers zum objektiven Erza¨hlen untersucht. Der Roman >Stiller< besitzt na¨mlich zwei Erzahler: einmal den Tagebuchschreiber White alias Stiller, dann den Staatsanwalt als Erza¨hler des 'Nachwortes'. Das Tagebuch Stillers wird nicht von Stiller als Stiller geschrieben, sondern von Stiller als White, einem ihm vollkommen Fremden. Diese Verfremdung ermo¨glicht es Frisch, aus der rein monologischen Form des Tagebuchs auszubrechen und damit die subjektive Wahrheit zu objektivieren. Im dritten Teil der Arbeit wird dann die erza¨hlerische Anordnung der Romangeschichte und ihre Entsprechung zum Thema des 'Ich-Identita¨tsproblems' betrachtet. Erza¨hltechnisch entsprechen den beiden Ichs, Stiller und White, die beiden Zeitebenen, Vergangenheit und Gegenwart. In der komplexen Vielfalt seines Erza¨hlformen betont Frisch das Identita¨tsproblem. In vierten Teil wird die Folgerichtigkeit von 'Nachwort' und Tagebuchform aufgezeigt. Das 'Nachwort' stimmt nicht nur formal mit den 2, 4, 6 Tagebuchheften u¨berein, sondern fu¨hrt auch inhaltlich als acutes Heft Stillers Schilderung zu Ende. Im fu¨nften Teil werden schlieβlich die Eigenschaften eines Tagebuches aufgezeigt. Und es wird untersucht,l wie der Autor die Schwierigkeiten dieser Tagebuchform, na¨mlich aus den scheinbar willku¨rlichen, subjektiven Monologen des Tagebuches die epische Totalita¨t eines Romans zu gestalten, gemeistert hat. Frisch lo¨st die Schwierigkeiten durch die Existenz der beiden Handlungsstra¨nge (Stiller und White), den Erza¨hlerwechsel (Rolf), die Einschiebung der Kleinformen (Anekdoten, Kurzgeschichten, Ma¨rchen ...). Aus der Betrachtung ergibt sich abschlieβend, daβ die Tagebuchform in Max Frischs >Stiller< die Grenze der subjektiven monologischen Beschreibung des Erza¨hlers u¨berwindet und zur umfassenden objektiven Beschreibung gelangt, wodurch sie zur Gesamterza¨hlform wird.
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