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I. Bachmann詩에 나타난 미학적 카테고리로서의 유토피아 개념

Title
I. Bachmann詩에 나타난 미학적 카테고리로서의 유토피아 개념
Authors
金美卿
Issue Date
1984
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
I. Bachmann바흐만시미학유토피아지향성Bachmann, Ingeborg
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
本 論文의 목적은 바하만 詩에 자주 등장하는 유토피아 개념을 미학적 카테고리로 정립하여 유토피아 개념이 바하만 詩 해석에 있어서 중요한 위치를 차지하고 있음을 규명하려는데 있다. Ⅱ장에서는 유토피아 개념의 변천을 살펴 보면서 美學的 카테고리로서의 그 위치를 文藝學내에 확립시키려는 시도를 하였다. Ⅲ장에서는 푸랑크푸르트 강의록을 중심으로 바하만 자신의 유토피아 理解를 살펴보면서, 구라파 허무주의를 배경으로 대두된 현대의 절대시(absolute Poesie)와의 관련을 고찰하였다. 절대시의 언어 이론은 바하만에게도 영향을 끼쳤는데, '2격 구성'(Genitiv-Kom-position), '양극성'(Polarita¨t), '상징의 파괴' (gebrochene Symbolik)와 같은 기법은 그녀가 언어 유토피아를 形成하기 위해 자주 사용한 방법이다. Ⅳ장에서는 이러한 이론적 背景을 바탕으로, 詩作品들을 分析해 봄으로써 유토피아의 전개 과정을 추적해 보았다. 바하만에게서 유토피아는 고정된 目的이 아니라 志向性(Richtung)이다. 이러한 志向性으로서의 유토피아 理解는 그녀의 詩作品에 근본적인 모티브로 깔려 있으며, 詩 전체의 언어 움직임 (Sprachbewegung)에 나타나고 있다.;Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Bachmannschen Utopiebegriff genauer zu untersuchen und seine hermeneutische Relevanz fu¨r die Interpretation ihres Iyrischen Werkes unter Beweis zu stellen. Eine solche Untersuchung ist deshalb notwendig, weil der Begriff der Utopie bisher nur als ein den Staatsroman bzw. die science-fiction Literatur betreffender literarischer Gattungsbegriff fungiert, nicht aber als a¨sthetische Kategorie. Im zweiten Teil dieser Arbeit wird die historische Entwicklung des Utopiebegriffs behandelt. Utopie ist im Rahmen der Literaturwissenschaft keineswegs eine selbstversta¨ndliche Kategorie. Seit "Utopia" von Thomas Morus ist Utopie als Genre des Staatsromans literaturwissenschaftlich fixiert und fungiert als Sachbezeichnung fu¨r jede Art ideeller Gesellschaft. Doch als Genre des Staatsromans besitzt Utopie noch keineswegs den Rang eines a¨sthetischen Begriffs. Den erwirbt der Terminus dort, wo die genannte literarische Fixierung aufgesprengt wird und Utopie u¨ber eine bioβe Titel - und Genrebezeichnung hinaus zum Problem wird. Fu¨r die Bestimmung der Utopie als a¨sthetische Kategorie ist der Versuch bedeutsam, den Ernst Bloch in "Geist der Utopie" (1918) und "Das Prinzip Hoffnung" (1959) unternahm. Er wollte die Wirklichkeit insgesamt als intentionaliter utopisch interpretieren und so die literarische Fixierung der Utopie als Genre des Staatsromans aufbrechen, ohne den Utopiebegriff gleich wieder, diesmal soziologisch, zu verengen. Im dritten Teil dieser Arbeit wird dem Utopieversta¨ndnis I. Bachmanns nachgeforseht. In den frankfurter Vorlesungen bekennt sick I. Bachmann zur a¨sthetischen Kategorie als einer die dichterische Existenz und das dichterische Schaffen gleichermaβen betreffende Kategorie, die die Literatur im ganzen qualifiziert und ihre Wirkungsgeschichte entscheidend bestimmt. Um das Bachmannsche Utopieversta¨ndnis sowohl literarhistorisch als auch in seinem besonderen philosophischen Bezug zu verdeutlichen, ist es notwendig, der Problematik des Utopiebegriffs in ihrem traditionsgeschichtlichen Zusammenhang mit der "absoluten Poesie'' der Moderne nachzugehen. Insoweit das Utopieversta¨ndnis I. Bachmanns im Sprachproblem der ModernE gru¨ndet, ist es im Rahmen dieses traditionsgeschichtlichen Kontextes vor allem durch did Inkongruenz von Wirklichkeit und Sprache provoziert. Dies hat zur Folge, daβ ein negatives und deformierendes Sprachverfahren beibehalten wird. Bei I. Bachmann findet das deformierende Verfahren in mehrfacher Weise Verwendung. Sie schafft sich ihr Utopie der Sprache dureh ein kombinierendes Verfahren und durch deformierte Sprachbilder. Als typische Verbindungen von Deformation und Kombination zur Schaffung ihrer Sprachutopie mu¨ssen folgende genannt werden; Genitivkomposition als komplexe, bipolare Sprachbilder und ihre Entfaltung im Gedicht; Polarita¨t als eine dem Utopismus entsprechende Sprachbewegung; gebrochene Symbolik als neue Symbolbezugspunkte durch den Wechsel der Perspektive. Im vierten Teil dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob und wieweit das Utopieversta¨ndnis I. Bachmanns ihr lyrisches Werk selbst bestimmt. An vier ausgewa¨hlten Gedichten wird, gestiu¨tzt auf die Formanalyse und Interpretation, der sprachutopische Charakter der Lyrik I. Bachmann exemplarisch belegt. "Psalm" entwirft das Bild einer unerlo¨sten Welt, deren Ingumanita¨t den Dichter erblinden la¨βt und stumm macht, ehe er als der wahre Seher mit dem Wort begnadet wird. Im "Fru¨her Mittag" sin es die durch nationale Selbstu¨berhebung bedingte Katastrophe Deutschlands und das damit verbundene Problem der Bewa¨ltigung unbewa¨ltigter Vergangenheit. Sie rufen die utopische Aussage hervor, daβ die Sprache die Vergangenheitsbewa¨ltigung leisten werde. "Mein Vogel" hat die verheerte und von keinem Wa¨chter mehr gehu¨tete Welf zur Voraussetzung eines poetischutopischen Sendungsbewuβtseins. "Ihr Worte" zeigt deutlich, daβ die Sprache durch Negation in Bewegung versetzt und gehalten wird Unter den ausgewa¨hlten Gedichten nimmt "Ihr Worte" insofern eine Sonderstellung ein, als hier der Ru¨ckzug auf die Sprache in reinster From vollzogen ist. Als bedeutsames Ergebnis der Einzelinterpretationen ist die Erkenntnis anzusehen, daβ das utopische Denken I. Bachmanns nicht so sehr in utopisch gestimmten Bildern, sondern in der Sprachbewegung als solcher zum Ausdruck kommt.
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