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F. Schill의 「소박문학과 감상문학」 고찰

Title
F. Schill의 「소박문학과 감상문학」 고찰
Other Titles
Eine Studie zur Schillerschen Abhandlung 『U¨ber naive und sentimentalische Dichtung』
Authors
김현정
Issue Date
1998
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
Schill소박문학감상문학독어독문
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
Die vorliegende Arbeit zielt darauf, die Schillersche Abhandlung 「U"ber naive und sentimentalische Dichtung」 im ganzen zu betrachten, besonders den Begriff des Naiven und Sentimentalischen zu begreifen und zugleich die Dichtarten sowie die Dichtertypen, bei denen zwischen naive und sentimentalische unterschieden worden ist, zu erfassen. Und diese Arbeit betrachtet auch den Versuch Schillers, das Begriffspaar, d. i. das Naive und das Sentimentalische, das in der Abhandlung antithetisch vorgestellt wurde, in einem dialektischen Konstruktion wieder zu vereinigen. Es ist unsere wichtigste Aufgabe, aufgrund dieses Schillerschen Versuches die historische Notwendigkeit, der sentimentalischen Dichtung gegenu"ber der naiven Dichtung zu erla"utern. Mit den Abhandlungen 「U"ber Anmuth und Wu"rde」 und 「U"ber die a"sthetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen」 geho"rt 「U"ber naive und sentimentalische Dichtung」 zu den bekanntesten philosophischen, a"sthetischen Abhandlungen. Aber im Gegensatz zu den anderen beiden Abhandlungen hat 「U"ber naive und sentimentalische Dichtung」 wegen der Ambiguita"t der Bedeutung dieses Begriffspaares viele Disputationen verursacht. Es gibt hauptsa"chlich zwei Tendenzen, das Gegensatzpaar das Naive und das Sentimentalische zu interpretieren. Die eine ist die typologische Betrachtung, und die andere ist die geschichtsphilosophische Betrachtung : Bei der typologischen untersucht man wesentlich den Realisten Goethe und den Idealistem Schiller. Und bei der geschichtsphilosophischen wird das Naive mit der Antike und das Sentimentalische mit der Moderne gleichgesetzt. Unter diesem geschichtsphilosophischen Blickwinkel erkennt man die Geschichte der Menschheit als einen Entwicklungsprozeß mit dem vernu"nfigen Ziel, und daher hat der Verlauf von Vergangenheit iiber Gegenwart zur Zukunft einen fortschrittlichen Charakter. Nach Schillers Auffassung kann die Moderne, deren Grundlage die Entwicklung der Kultur ist, die Antike nicht mehr nachahmen, und daher wird der modernen Dichtung auch ein eigener Wert und ein eigenes Gesetz zugeschrieben. Obwohl man Schillers Abhandlung 「U"ber naive und sentimentalische Dichtung」 weder rein typologisch, noch rein historisch vollsta"ndig interpretieren kann, wa"hlt diese Arbeit letzere Richtung, na"mlich den geschichtsphilosophischen Blickpunkt. 「U"ber naive und sentimentalische Dichtung」 fa"ngt mit dem Interesse des Menschen an der naiven Natur an. Aber Schiller denkt, daß sich dieses Interesse an der Natur nicht gegen den Gegenstand als solchen, d. h. gegen das Naturobjekt richtet, sondern vielmehr die sich vermittels des Gegenstandes ergebene moralische Idee ist. Diese Idee ist fu"r Schiller nichts anderes als das stille schaffende Leben, das ruhige Wirken aus sich selbst, das Dasein nach eigenen Gesetzen, die innere Notwendigkeit und die ewige Einheit mit sich selbst. Schiller nimmt an, daß diese Idee, an der es dem durch Kultur begriffenen Menschen mangelt, ihm zum Gegenstand der Suche geworden ist, indem sie die Unnatur in dem Menschen erweckt, wa"rend sie dem alten Griechen als Erfahrung in der Wirklichkeit gegeben wurde. Der moderne Mensch gewinnt die Entwicklung der Kultur auf Kosten der Entfremdung von der Natur. Aber Schiller behandelt diese Situation nicht bloß als beklagenswert, vielmehr nimmt er sie zum Anlal3 fur weitere U"berlegungen. Schiller zielt also nicht auf das Zuriickkehren zur naiven Natur, die die alten Griechen umgab, sondern auf Wiedergewinnung einer ungleich ho"heren Natur auf dem Wege der Vernunft und Freiheit, die dem modernen Menschen zugeschrieben sind. Schiller, der denkt, daß dies in der Dichtung erfu"llt werden kann, bereitet die Grundlage fur die Rechtfertigung des modernen Dichters gegen den alten Dichter, indem er die Aufgabe des modernen Dichters zeigt. Schiller behauptet, daß das Kommen des ku"nstlichen Zivilisationszeitalters notwendig ist, und daß der naive Dichter nicht mehr in dieses von der Natur entfremdete Zeitalter paßt . Der naive Dichter muß nun das sentimentalische Behandlungsverfahren, die Reflexion, annehmen und zum sentimentalischen Dichter werden, der die Vollkommenheit und die Idee der Antike in der modernen Dichtung verwirklicht. Gerade hier beweist Schiller die historische Notwendigkeit des sentimentalischen Dichters und zeigt den Weg, den die moderne Literatur durch den sentimentalischen Dichter einschlagen soll.;본 논문의 목적은 우선 쉴러의 『소박문학과 감상문학에 관하여 U¨ber naive und sentimentalische Dichtung』(이하 『소박문학과 감상문학』으로 표기)를 전체적으로 고찰하는 일이며, 그 중에서도 '소박 das naive'과 '감상 das sentimentalische'의 개념에 대한 쉴러의 이해와 아울러 '소박'과 '감상'으로 구분된 문예유형과 시인양상을 파악하는 것이다. 또한 『소박문학과 감상문학』에서 상호 반명제적 존재방식으로 설정되었던 '소박'과' '감상'의 개념을 변증법적 구상 속에서 다시 합일시키고자 하는 쉴러의 시도를 살펴보고자 한다. 이러한 그의 시도를 토대로 감상문학이 소박문학에 대해 주장할 수 있는 역사적 필연성과 존재의 당위성을 쉴러의 의도에 따라 조명하고자 하는 것이 본고의 주과제이다. 『소박문학과 감상문학』(1795/1796)은 『우미와 품위에 관하여 U¨ber Anmuth und Wu¨rde』(1793), 『인간의 미적 교육에 관한 서한 U¨ber die a¨sthetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen』(1795)과 함께 쉴러의 가장 유명한 철학적, 미학적 논문으로 꼽히고 있다. 그러나 다른 두 논문과 달리 『소박 문학과 감상문학』은 용어사용에서부터 그의 논증 방향에 이르기까지 개념과 의미의 모호성으로 인해 많은 논란을 야기하였다. 『소박문학과 감상문학』에서 '소박'과 '감상'이라는 개념쌍을 해석하는 방향은 크게 두 갈래로 나뉘는데, 하나는 현실주의자로 대변되는 시인 괴테와 이상주의자로 대변되는 시인 쉴러에 대한 유형학적 고찰이며, 다른 하나는 '소박'을 고대와, '감상'을 근대와 동일화시키는 역사철학적 고찰이다. 역사철학적 관점 하에서 인류의 역사는 이성적인 목적을 향한 발전 과정으로 인식되며, 따라서 인간의 과거와 현재 및 미래로의 진행은 진보적 성격을 띠게 된다. 쉴러에 의하면 문화의 발달을 기반으로 하는 근대는 더 이상 고대를 모방하는 데에 그칠 수는 없으며, 근대문학 또한 독자적인 가치와 법칙을 소유한 것으로서 인식된다. 쉴러의 『소박문학과 감상문학』이 이 두 방향 중 어느 한 방향으로 완전하게 해석될 수 없고, 또 각 해석방향에 문제점이 있다고 주장되기도 하지만, 본고에서는 주로 후자의 방향, 즉 역사철학적 시각에 따라 '소박'과 '감상'의 개념을 파악하고자 한다. 『소박문학과 감상문학』은 소박한 자연에 대한 인간의 관심으로부터 시작한다. 그러나 이러한 자연에 대한 관심은 자연물이라는 대상 자체를 향하는 것이 아니라 대상을 매개로 하여 표현되는 도덕적 이념이라고 쉴러는 피력하고 있다. 쉴러는 그 이념을 바로 '고요한 창조적 생명, 자주적인 안정적 활동, 독자적인 법칙에 따르는 존재, 내적 필연성, 자신과의 영원한 일치'라고 생각한다. 쉴러는 문명인에게는 결핍되어 있는 이러한 이념이 인간 내면의 '비자연성 Unnatur'을 일깨워줌으로써 항상 추구의 대상이 되는 반면, 고대 그리스인들에게는 경험으로서 현실 속에 주어졌었다고 가정한다. 문화의 발달을 댓가로 근대 문명인은 자연으로부터의 소외를 감수해야 했다. 그러나 쉴러는 이러한 상황을 한탄의 대상으로만 취급하고 있는 것이 아니라, 여기서 더 나아가 이를 발전의 계기로 삼고자 한다. 즉 쉴러는 『소박문학과 감상문학』에서 그리스인을 둘러싸고 있던 소박한 자연으로 회귀하는 것을 목표로 하고 있는 것이 아니라, 근대인의 특성인 '이성'과 '자유'의 방법으로 한층 더 고차원적인 자연을 재획득하고자 한다. 이것이 문학 속에서 성취될 수 있다고 생각하는 쉴러는 근대 시인의 과제를 제시함으로써, 고대시인에 대해 주장할 수 있는 근대시인의 정당성의 기반을 마련한다. 쉴러는 역사의 발달 속에서 인위적인 문명시대의 도래는 필연적인 것이며, 자연과 멀어진 인위적 시대에 소박시인은 자신의 자리를 제대로 지킬 수가 없게 되었다고 피력한다. 소박시인은 이제 감상적 처리방식인 대상에의 성찰이라는 과업을 부여받아 고대의 완전성과 이념을 근대문학 속에서 구현하는 감상시인이 되어야 한다. 바로 여기서 쉴러는 감상시인이 갖는 역사적 필연성을 입증하고 있으며, 근대문학이 나아가야 할 길을 감상시인을 통해서 보여주고 있다.
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일반대학원 > 독어독문학과 > Theses_Master
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