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팜므 파탈 Femme fatale 연구

Title
팜므 파탈 Femme fatale 연구
Other Titles
Eine Studies zur Femme fatale
Authors
이화진
Issue Date
1998
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
팜므파탈Femmefatale독어독문
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
본 논문은 세기전환기의 문학과 예술에서 다양한 모티브적 변형을 통해 나타났던 팜므 파탈이라는 여성상을 고찰함으로써 미학적으로 은폐되어 있는 여성성에 대한 남성 이데올로기를 밝혀보려는데 그 목적을 두고 있다. 저항할 수 없는 관능적 아름다움을 지닌 팜므 파탈은 남성들에게 비극적 최후를 야기시키는 상징 인물로서 오늘날에도 여성에 대한 부정적 사고를 고정시키고 대중화하는데 이용되고 있다. 따라서 본 논문은 위협적인 성적 매력의 상징으로 팜므 파탈을 구성하고 주제화했던 동인들에 의문을 제기하고, 팜므 파탈-모티브에 대한 소재사적 연구보다는 19세기말과 20세기초의 성심리 및 사회문화적 담론들을 주목함으로써 그 해답을 찾으려고 시도하였다. 이러한 여성상에 반영되어 있는 사고의 기저를 규명하기 위해 본 논문에서는 우선 팜므 파탈이란 무엇이며 어떤 특징들을 지니고 있는가, 또 각각의 구성 요소들은 팜므 파탈에 있어 무엇을 의미하는가 살펴보았다. 그리고 팜므 파탈을 이와 대립적인 여성상 팜므 프라질과 비교해 봄으로써 두 유형의 여성상이 모두 억압된 관능에 대한 표출로 이루어졌음을 주목하고, 무엇보다도 19세기말 시민 사회의 성도덕과 밀접한 연관관계를 맺고 있음을 유추해 보았다. 이러한 전제하에 세기말의 성담론을 구성하고 있는 프로이트와 바이닝거의 연구를 통해 팜므 파탈이라는 여성상이 남성적 사고의 투영체이자 가공물로 인식될 수 있음을 추론하였다. 더 나아가 언급된 심리학적 연구 뿐만 아니라 당시 여성해방의 움직임이 남성적 시각과 결부되어 있는 팜므 파탈을 관능의 충족이자 공포와 위협의 대상이라는 양가적 성향으로 표출시키고 있음을 조명하고자 하였다. 위와 같은 팜므 파탈에 대한 이론적 규명들이 실제론 작품에서는 어떻게 적용되고 있으며 형상화되는가를 살펴보기 위해 시대적 적법성을 지니는 하인리히만의 소설 『운라트 교수 혹은 어느 폭군의 종말』과 프랑크 베데킨트의 희곡 『지령』 , 『판도라의 상자』를 택해 분석 고찰해 보았다. 이에 결론으로서 팜므 파탈이라는 여성상이 남성적 사고가 투영된 여성에 대한 또 다른 신화임을 밝혀내고, 이러한 여성상을 담론화함으로써 여성성에 대한 부정적 신화로부터 해방될 가능성을 제시하고자 하였다.;Diese vorliegende Arbeit zielt darauf, durch Untersuchung der weiblichen Symbolfigur 'Femme fatale', die a"sthetisch verborgene Ma"nner-Ideologie hinter dieser Figur zu entdecken. Die Femme fatale, die die unwiderstehliche Anziehungskraft der erotischen Scho"nheit hat, beschert den Ma"nnern verha"ngnisvolle Ereignisse oder grausame Tode. Das Femme fatale-Motiv um die Jahrhundertwende war ein besonders beliebtes Thema aller Ku"nste und bis jetzt wird diese weibliche Figur von den Medien dauernd benuzt, um ein negativ besetztes Bild der Weiblichkeit weiter festzuhalten und popula"r zu machen. Deshalb fragte diese Arbeit danach, welche Elemente die Femme fatale als sexuell gefa"hrliche Weiblichlichkeit konstituieren und warum sie so thematisiert wurde. Der Versuch, eine Antwort auf diese Frage zu finden, folgte nun nicht den ga"ngigen Untersuchungen motiv-geschichtlicher Art, sondern Diskursen der Sexualpsychologie und Abhandlugen u"ber die gesellschaftliche Situation des fin de cie´cle. Um das Eigentliche hinter dem Bild der Femme fatale zu entlarven, wurde hier zuerst herausgearbeitet, was die 'Femme fatale' als Frauentyp bedeutet, welche spezifischen Merkmal diesel ewigen Verifu"hrerin zuzuschreiben sind welche Funktionen oder Bedeutungen diese Merkmale in den Femme Fatale-Geschichten tragen. Die Femme fatale-Gestalt wurde durch Figuren wie Sphinx, Venus Sirene aus dem antiken Mythos, oder durch die biblischen Figuren wie Eva, Delila, Judith, Salome, und auch durch das geschichtliche Machtweib wie Kleopatra, Lucrezia Borgia, Maria Stuart dargestellt und variiert. Die Femme fatale, die mit dem Exotismus verbunden ist, bindet die Ma"nner durch Tanzen oder Singen an sich und la"ßt sie ihre gesellschaftlichen Pflichten und moralischen Normen vergessen. Aber die ungehemmte Wollust der Feme fatale fu"hrt am Ende der Femme fatale-Geschichte nicht in die Befriedigung der Leidenschaften, sondern in den Untergang des ma"nnlichen Gegenspielers und auch Femme fatale selbst. Von der Femme fatale la"ßt sich sagen, daß sie Ta"terin und Opfer zugleich ist. Wa"hrend der Zeit um die Jahrhundertwende, in der motivische Vera"nderungen der Femme fatale am meisten geblu"ht haben, unterstu"tzte die fortschrittsfeindliche bu"gerliche Dekadenz die Kunstideologie des 'l'art pour l'art'. Unter dieser kunsttheoretischen Vorstellung hatten die Dichter einen vo"llig freien Scho"pfungsraum und in ihren erweiterten Darstellungsmo"glichkeiten konnte die Femme fatale in den verschiedensten Kunstbereichen als unkonventionelle amoralische Sinnlichkeit, als da"monischer Reiz, als Laster der instinktiven und wilden Lust in Erscheinung treten. Diese kollektive Phantasie u"ber Weiblichkeit verbirgt misogyna"re Verurteilungent, sie dient dazu, das Wesen der Frau als Sexualobjekt festzuschreiben und die weibliche Sexualita"t als etwas darzustellen, das die Ma"nner zum Verderben fu"hrt. Wird die Femme fatale mit der Gegenfigur Femme fragile verglichen, dann darf man vermuten, daß die beiden eigentlich das zwiespa"ltige janusgesicht der unterdru"ckten Erotik in der bu"rgerlichen Sexualmoral um die Jahrhundertwende sind. Denn in der Femme fragile ist das Sinnliche extrem verdra"ngt und in der entfesselten Erotik der Femme fatale wird die weibliche Sexualita"t negative gezeigt. Dieser Vamp entspricht dem Begriff der Weiblichkeit in medizinischen psychologischen und philosophischen Studien vom Ende des 19. Jhs. und vom Anfang des 20. Jhs. Als Vertreter des Sexualdiskurses um die Jahrhundertwende ko"nnen die entsprechenden Theorien von Sigmund Freud und Otto Weininger herangezogen werden. Durch die Grundtendenzen ihrer Schriften wird bescha"ftigt, daß das Bild der Femme fatale als Entwurf des ma"nnlichen Blick bezeichnet werden muß. Die Frau und die weibliche Sexualita"t werden als 'Objekt' behandelt, seziert, definiert. Aber Handlungsubjekte waren nicht die Frauen, sondem die Ma"nner. Daher kann man die Tatsache nicht verneinen, daß damals die Diskurse u"ber die Weiblichkeit abha"ngig von der ma"nnlichen Ideologie waren und leider steht diese Tradition bis jetzt noch in Zentrum unseres Diskursprozesses. Deshalb werden die ma"nnlichen Vorstellungen u"ber die Weiblichkeit ans Licht kommen, indem wir die Femme fatale analysieren. Aber nicht nur diese pyschologisch-philosophischen Studien, sondern auch die Frauenrechtsbewegung und der Frauenemanzipationsanspruch haben daran mitgewirkt, daß die Femme fatale als ambivalenter Charakter pra"sentiert wird, na"mlich als Phantasien erotischer Wu"nsche und zugleich als gefahrvolles Angstobjekt. Auf dem Hintergrund des patriarchalischen Diskurses spiegelt sich die Angst vor den Frauen, die sich selbst ihren eigenen Ko"rper, sexuelle Lust und auch die Fortpflanzung kontrollieren wollten und anfingen, sich der herrschenden ma"lichen Ideologie zu verweigern. Aber dem Bild der Femme fatale liegt nicht nur diese Angst zugrunde, sondern auch der heimliche Wunsch nach einer insbesondere sexuell aktiven Frau, wa"hrend in der patriarchalischen bu"rgerlichen Gesellschaft a"ußerich die sittlich reine Mutter-Gestalt als Frauenideal verlangt wurde. Im Spannungsverha"ltnis der traditionellen Geschlechterrollen repra"sentiert die Femme fatale als Trugbild der Ma"nnerphantasie sowohl erotische Fazination als auch Bedrohung Um die erla"uterten theoretischen Begriffe zu den Kontexten der Femme fatale an einigen Beispielen zu veranschaulichen, werden drei bekannte literarische Werke analysiert. Als Beispele fu"r Frauenfiguren, die als Femme fatale gelten, werden hier behandelt: Rosa Fro"hlich aus 「Professor Unrat」 (1905) von Heinrich Mann sowie Lulu aus 「Erdgeist」 (1903) und 「Die Bu"chse der Pandora」 (1906) von Frank Wedekind. Die literarische Analyse untermauert insgesamt das Ergebnis unserer theoretischen Reflextionen. Die Bescha"ftigung mit diesen nun beinahe 100 Jahre alten Werken zeigt, das es lohnend ist, den Mythos der Femme fatale zu sezieren und zu diskutieren, um daran mitzuarbeiten, die tabuisierte Weiblichkeit von dem ma"nnlichen Blick zu befreien. Dieser Diskurs wird ein erster Schritt auf dem Weg, die Herrscher-Beherrscher Beziehung zwischen den Geschlechten u"berwinden zu ko"nnen. Daraus ko"nnte sich die Mo"glichkeit ergeben, der Sexualita"t eine vera"nderte positive Rolle in der Geschlechtsproblematik zuzuweisen. Diese Arbeit ist indes nur ein Ansatz, Mo"glichkeiten zur Befreigung des Frauenbildes von der konventionellen ma"nnlichen Denkweise und zur Entlarvung des ku"nstlerischen Darstellung der Frau aufzuzeigen. Die wisschenschaftlichen Studien zur Femme fatale stehen ja erst am Anfang.
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