View : 10 Download: 0

Gabriele Wohmann 작품의 심리치유적 psychotherapeutisch 독자수용

Title
Gabriele Wohmann 작품의 심리치유적 psychotherapeutisch 독자수용
Other Titles
Die Psychotherapeutische Aspekte der Werke von Gabriele Wohmann : Am Beispiel ihrer beiden Romane "Paulinchen war allein zu Haus"und "Fruhherbst in Badenweiler"
Authors
趙耕恩
Issue Date
1995
Department/Major
대학원 독어독문학과
Keywords
Gabriele wohmann심리치유psychotherapeutisch독자수용
Publisher
이화여자대학교 대학원
Degree
Master
Abstract
본고는 독일의 현대 작가 가브리엘레 보만 Gabriele Wohmann (1932 - ) 문학의 독자수용의 문제를 심리비평적인 접근을 통해 다루었다. 본고의 목적은 보만 작품들이 작가에게 뿐만 아니라 독자에게 또한 심리치유적 psychotherapeutisch으로 수용될 수 있음을 밝히는 것이다. 보만 문학의 특징은 '개인성', '주관성', '감수성', '일상성', '내면성'으로 일컬어지는데, 이는 70년대의 신내면주의 사조와도 연관이 있지만 작가가 작품활동 초기 이래 일관되게 보여주는 고유한 특징이기도 하다. 50년대 중반부터 작품활동을 시작만 보만은 여러 쟝르에 걸쳐 많은 작품을 했는데, '가족과 부모에 대한 지나친 애정'으로 인한 작가의 심리세계가 작품 속 주인공의 성격에 반영되어 있다. 필자는 보만작품의 주인공의 특징을 '연약한 자아 Ich-Schwa¨che'와 '정체성 형성 Identita¨tsbildung'이라는 심리분석적 현상으로 집약시킨 위르겐 미하엘 벤츠 Ju¨rgen Michael Benz의 소고에 착안하였다. '정체성 형성'의 문제는 작가 자신의 문제인 동시에 작품의 주인공들 속이 형상화되고 있는 주제이다. 보만은 가정을 중심으로 하는 가까운 주변세계로 인한 갈등과 고통을 소재로 그 원인이 다름아닌 '연약한 자아'의 소유자인 자기자신에게 있음을 보여준다. 제한된 소재와 사적인 주제로 인해 보만은 사회성이 결여되어 있다는 비판을 받기도 하지만, 일상적인 주제를 비일상적인 언어로 형상화시켜내는 보만의 주관적인 언어구사는 그의 작품이 매력을 잃지 않는 원동력이다. 본고는 우선 Ⅱ장에서 전후 서독문학을 간단히 개괄하면서 70년대 신내면주의의 특징인 주관성과 감수성을 보만의 내면성과 연결시켜 살펴 본 후, 이 사조와 여성문학의 측면에서 보만의 위치를 조명했다. 이어서 보만에 대한 독일문단의 특징적인 평가와 논의들을 고찰했다. 그리고 '연약한 자아'와 '정체성 형성'의 문제가 보만 자신의 문제임을 작가 자신의 고백에서 살펴 보면서, 글쓰기가 작가에게 심리치유적이 의미를 가질 수 있음에 대해 문제를 제기했다. Ⅲ장에서는 '가족에 대한 지나친 애착'이라는 주제 하에 보만의 생애를 살핀 후, '연약한 자아'와 '정체성 형성'의 문제가 곧 보만 자신의 문제이며, 글쓰기가 작가에게 심리치유적인 의미로 작용했음을 드러냈다. Ⅳ장에서는 장편 『어린 파올린은 집에서 혼자였다 Paulinchen war allein zu Haus』 (1974)와 『바델봐일러의 초가을 Fru¨hherbst in Badenweiler』 (1978)을 '연약한 자아'와 '정체성 형성'의 주제 하에서 분석하고, 이 두가지 심리분석적 문제가 작품 속의 주인공의 성격적 특징이며, 보만은 이를 부각시키기 위해 의도적으로 상황을 설정했음을 밝혔다. Ⅴ장에서는 '보만 문학의 심리치유적인 독자수용'이라는 논의의 이론적 근간이 되는 독일의 '수용미학' 및 미국의 '독자반응비평'과 심리비평의 '독자 중심적 해석'을 살펴 보았다. 수용미학과 심리비평은 독자 지향적 해석이라는 점에서 홀랜드의 '독자중심적 심리비평' 혹은 '심리분석적 수용미학'에서 만나고 있다. 이어서 프로이트의 심리학과 에릭슨의 정체성이론을 근거로 두 작품을 심리분석적으로 고찰한 후, 독자가 독서과정을 통해 작품을 심리치유적으로 수용할 있음을 밝혔다. 마지막으로 결론인 Ⅵ장에서는 자칫 지루한 넋두리에 머무르기 쉬운 '개인성'의 특징을 작가가 독특한 글쓰기와 문체의 특징으로 극복하고 있음을 살피면서, 그의 작품이 독자에게 심리치유적으로 수용될 수 있다는 점에서 보만 문학의 매력과 의미를 들어냈다.;Die vorliegende Arbeit bescha¨ftigt sich am Beispiel der beiden Romane "Paulinchen war allein zu Haus" (1974) und "Fru¨hherbst in Badenweiler" (1978) mit einer mo¨glichen Rezeptionshaltung gegenu¨ber den Werken der deutschen Gegenwartsschriftstellerin Gabriele Wohmann (geb. 1932) na¨mlich mit Frage, ob man sich einer psychoanalytischen Perspektive her na¨hren kann, um zu zeigen, daβ sie nicht nur fu¨r die Autorin, sondern auch fu¨r die Leser eine psychotherapeutische Wirkung haben konnen. Bereits seit Mitte der 50er Jahre hat G. Wohmann ein umfangreiches Ouevre in mehreren Genres veroffentlicht, so daβ sie selbst der "Graphomanie" verdachtigt: etwa 400 Kurzgeschichten und Erza¨hlungen, eine ganze Reihe von Romanen, u¨ber 30 Ho¨r- und Fernsehspiele, mehrer Gedichtbande, autobiographische Schriften und Berichte und weit u¨ber 200 Rezensionen. 'Privatheit', 'Subjektivita¨t', 'Sensibilita¨t', 'Allta¨glichkeit', 'Innerlichkeit' gelten als ihre Wesensmerkmale, die vor allem mit der sogenannten Neuen Innerlichkeit der 70er Jahre zusammenha¨ngen, die ihre Schreiben aber von Anfang an bestimmt haben. In Wohmanns Werken, besonders in ihren Romanen steht immer die psychische Symbiose mit dem Elternhaus, inbesondere mit ihrem geliebten und verehrten Vater im Vordergrund. Das Leiden an der Familie, das Leiden am Mitmenschen u¨berhaupt, ist aber fu¨r die Figuren Wohmanns eine Erfahrung, deren Grund nicht ausschlieβlich in der Bo¨swilligkeit der Handlungspartner, sondern ha¨ufig in der psychischen Veranlagung der Leidenden selbst zu suchen ist. Aus der Fu¨lle der in den Texten zu beobachtenden, einer psychoanalytischen Deutung zuga¨nglichen Pha¨nomene wurden Probleme der 'Ich-Schwa¨che' und der 'Identita¨tsbildung' ausgewa¨hlt, da sie in zahlreichen Erza¨hltexten Gabriele Wohmanns beru¨hrt werden. Die Charaktere der entsprechenden Figuren Wohmanns hat Ju¨rgen Michael Benz in seiner kleinen Abhandlung "Ich-Schwa¨che und Identita¨tsprobleme" auch bereits beschreiben. Die Autorin wird oft vorgeworfen, daβ es ihr an o¨ffentlichem Bewuβtsein fehlt. Man weist dabei darauf hin, daβ man nicht nur die historisch-politischen Ereignisse, sondern auch aktuelle Pha¨nomene, die die Gegenwart pra¨gen und die von anderen Autoren literarisch verarbeitet werden, bei ihr vergebens suche. Aber wer ihre Texte aufmerksam liest, kann erfahren, daβ die ha¨ufig beschworene Privatheit zwar einen Gegensatz zur O¨ffentlichkeit bildet, jedoch nicht in der Weise, daβ das Private nur subjektiv ist und damit auf die eigene Person bezogen bleibt oder gar nur um die Autorin selber kreist, sondern daβ es dieser gelingt, im Privaten etwas Intersubjektives darzustellen, Themen und Konstellationen, die von verschiedenen Personen nachvollziehbar, fu¨r viele Individuen verbindlich und vielen gemeinsam sind. Die Thematisierung allta¨glicher Dinge, banaler und bekannter Vorga¨nge garantiert aber nicht etwa wegen ihrer vermeintlich rea˙litatsnahen Darstellungsweise eine erfolgreiche Wirkung, wie in der Literaturkritik o¨fter behauptet wird, Faszination und Vergnu¨gen an den Texten stellen sich vielmehr ein, weil Bekanntes und Vertrautes in neuartiger, u¨berraschender Art vermittelt wird. Nach der Vorstellung der Autorin zu Beginn der Abhandlung habe ich im zweiten Kapitel zuna¨chst zwei Hauptmerkmale der Neuen Innerlichkeit in den 70er Jahren, na¨mlich Subjektivita¨t und Sensibilita¨t beleuchtet und im Zusammenhang damit kurz auf literaturgeschichtliche Stro¨mungen seit Weltkriegsende hingewiesen. Dieses Kapitel schlieβt mit einer Zusammenfassung der Kontroverse u˙ber die Tendenzen in Wohmanns Werken. Nach der Betrachtung der autobiographischen Situation der Autorin unter dem Aspekt 'starke Verbundenheit mit dem Elternhaus' wurde im dritten Kapitel erla¨utert, daβ 'Ich-Schwa¨che' und 'Identita¨tsdiffusion' nicht nur psychischen Probleme der Figuren in den Werken, sondern auch der Autorin selbst sind. Im vierten Kapitel habe ich die beiden Romane "Paulinchen war allein zu Haus" und "Fru¨hherbst in Badenweiler" analysiert, und dabei die Situationskonstelltionen und die Chraktere der Personen auf der Psychoanalyse basierend untersucht. Und im fu¨nften Kapitel habe ich die deutsche Rezeptionsa¨sthetik beziehungsweise den amerikanischen 'reader response criticism' und die leserorientierte Interpretation der Psychoanalyse betrachtet, um mit ihrer Hilfe die bei der Werkanalyse gefundenen Fakten interpretieren zu ko˙nnen. Diese beiden Rahmentheorien lassen sich kombinieren, weil sie im Hinblick auf die 'leserrezeption' miteinander ubereinstimmen. Im Schluβkatitel konnte ich nun nachweisen, daβ Wohmanns Texte durch die 'Identifikationsmo¨glichkeit', die sie dem Leser bieten, als psychotherapeutisch gelten ko¨nnen, wenn der Leser die Texte so aufnehmen will.
Fulltext
Show the fulltext
Appears in Collections:
일반대학원 > 독어독문학과 > Theses_Master
Files in This Item:
There are no files associated with this item.
Export
RIS (EndNote)
XLS (Excel)
XML


qrcode

Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.

BROWSE